Alsdorf: Wardener Schützen mit spannenden Wettkämpfen

Alsdorf: Wardener Schützen mit spannenden Wettkämpfen

Der Vogelschuss der Wardener St.-Jakobus-Schützen hat schon beinahe Volksfestcharakter. Kaiser Alfred Hollenbrock hatte auch diesmal mit seinem Schützenteam den Innenhof des Dorfgemeinschaftshauses mit Ständen und Zelten zu einem Festplatz umfunktioniert. Vor Beginn der Schießwettkämpfe führte eine große Schar der Schützenbruderschaft unter den Klängen des Spielmannszuges Kinzweiler die noch amtierenden Majestäten noch einmal durch den Ort.

Spannend ging es unter den Augen zahlreicher Besucher am Schießstand zu. Schießmeister André Küchen hatte einen fünfstündigen Wettbewerb vor der Brust. Brudermeister Robert Pelzer freute sich über die große Resonanz und hieß unter anderem Schützenabordnungen von Hoengen, Begau, Mariadorf, Kellersberg und Alsdorf-Mitte willkommen. Zunächst wurde mit dem 100. Schuss Lukas Küchen als neuer Schülerprinz ermittelt.

Die Jungschützen waren noch zielsicherer, so dass Armin Kochs bereits mit dem 65. Schuss neuer Jungschützenprinz wurde. Auch die inaktiven Mitglieder legten an: Diesmal gingen elf von ihnen an den Start und benötigten 207 Schuss, ehe Marieluise Beckers als neue Ehrenkönigin umjubelt wurde. Dann erreichte die Spannung ihren Höhepunkt, als fünf Aktive um die Würde des Schützenkönigs wetteiferten. Hauptmann André Küchen erreichte dabei mit dem 52. Schuss das Ziel und ist nun neue Majestät.

Küchen ist seit 40 Jahren Mitglied und mit Kind und Kegel äußerst aktiv. Der Jubel wollte nicht enden. Der abschließende Wettbewerb um den St.-Jakobus-Pokal stieß besonders bei Kindern und Jugendlichen auf großes Interesse. Beim 150. Schuss fiel der Vogel von der Stange und Pascal Küchen war der große Pokalsieger, der ein ebenso großes Herz zeigte: Er übergab dem jüngsten Teilnehmer, Björn Rucman, seinen Pokal, der Luftsprünge ausführte. Küchen: „Aufgrund seiner Begeisterung in diesem Alter hat er ihn verdient!“

(ms)
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