Herzogenrath: Verschönerungsverein: Neue Vorsitzende in Klinkheide

Herzogenrath : Verschönerungsverein: Neue Vorsitzende in Klinkheide

Der Verschönerungsverein Klinkheide hat auf der Jahreshauptversammlung im Haus Goertz auf ein ereignisreiches Jahr 2017 zurückgeblickt. Vorsitzender Reimund Billmann dankte dem Vorstand und den Mitgliedern für die geleistete Arbeit.

Sein Gruß galt Bürgermeister Christoph von den Driesch, der über anstehende Projekte in Kohlscheid berichtet. Der Verein konnte wiedermal seine Ziele erreichen, unter anderem zählt der Erhalt des kulturellen Lebens in Klinkheide dazu. 17 neue Mitglieder verstärken den Verein, dem inzwischen 196 Personen angehören. Über die Aktivitäten informierte Geschäftsführer René Fröseler im Jahres- und Geschäftsbericht.

Zum ersten Mal fand der Sankt-Martinszug zusammen mit der Grundschule Klinkheide und dem Helene-Simons-Kindergarten Klinkheide statt. Die Kreuzanlage wird von verschiedenen Mitgliedern ehrenamtlich betreut und gepflegt. Kassierer Christoph Brauers stellte eine gute Kassenlage fest.

Aus gesundheitlichen Gründen

Unter der Leitung der Versammlungsleiterin Ruth Brauer wurde eine neue Vorsitzende gewählt. Zunächst erklärte Reimund Billmann, dass er nach 20 Jahren als Vorsitzender aus gesundheitlichen Gründen für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung steht. Der Verein hat ein solides Fundament, nicht zuletzt durch die vielen Mitglieder und stillen Helfer. Er dankte allen für ihre Unterstützung, besonders dem Vorstand und Beirat für die gute Zusammenarbeit.

Für den Verein schlug er seine bisherige Stellvertreterin Anne Fink vor, die dann einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt wurde. Neue 2. Vorsitzende ist Lea Maria Offermann, Geschäftsführer René Fröseler, 1. Kassierer Christoph Brauers, Schriftführer Günter Edl, stellvertretende Kassiererin Margret Müller. Als Beisitzer gewählt: Hedwig Billmann, Reimund Billmann, Helga Bittner, Ursula Kuivenhoven, Willi Mertens, Veronika Niesel, Manfred Reiner, Brigitte Schieren, Willi Schultheis und Gusti Türck.

Anschließend informierte Bürgermeister Christoph von den Driesch über die Stadtentwicklung in Kohlscheid. Wichtigstes Projekt für 2018 ist die sogenannte Osttangente mit der Entwicklung rund um den Langenberg. Weitere Maßnahmen zur Stadtentwicklung sind die neuen Wohngebiete in Kämpchen und der Finkenstraße, das Industriegebiet Dornkaul, die Zusammenführung von Haupt- und Realschule zu einer Gesamtschule, das Projekt Schwimmhalle sowie der Neubau des Kindergartens in Bank.

Angesprochen wurde auch die fehlende Einkaufsmöglichkeit in Klinkheide, sowie die unschöne Situation der Verunreinigung der Gehwege durch Hundehaufen. Bezüglich einer Einkaufsmöglichkeit wies der Bürgermeister auf das Beispiel des Dorfladens in Pannesheide hin.

(fs)
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