Würselen: Über 300 Sternsinger in der Stadt aktiv

Würselen: Über 300 Sternsinger in der Stadt aktiv

Mehr als 300 Sternsinger sind derzeit in den acht Gemeinden der Großpfarrei St. Sebastian in Wind und Wetter unterwegs. Gemäß ihrem Leitspruch „Segen bringen und Segen sein“ bitten sie um eine Gabe für die Gesundheit in Tansania und weltweit.

Bei Schmuddelwetter machten sie auch am und im Rathaus Station, um dem Bürgermeister ihren Segenswunsch zu überbringen. Sternsinger Florian stieg auf die von Arno Nelles gesicherte Leiter und schrieb mit weißer Kreide auf rotem Grund für jedermann sichtbar das 20 C + M + B + 13 (Christus mansionem benedicat — Christus segne dieses Haus). Zuvor hatten die Abordnungen aus den Gemeinden ihre spezifischen Sprüche vorgetragen. Während sich der Bürgermeister an dem farbenprächtigen Bild erfreute.

Empfang im Würselener Rathaus: Bürgermeister Arno Nelles wünschte den Sternsingern, dass ihr Engagement auch in diesem Jahr von Erfolg gekrönt wird. Foto: W. Sevenich

„So hohen Besuch habe ich nur einmal im Jahr“, hieß er Kaspar, Melchior und Balthasar herzlich willkommen. Nicht nur wegen ihres „Outfits“ machte Nelles ihnen ein dickes Kompliment. Vielmehr noch wegen der frohen Botschaft, mit denen sie auch in diesem Jahr wieder unterwegs sind. „Ihr setzt gemeinsam ein Zeichen“, bedankte er sich auch bei den erwachsenen Begleitern, die mit den Kindern in diesen Tagen manche Stunde von Haus zu Haus auf dem Weg sind.

Aus eigenem Erleben im vergangenen Jahr in Burkina Faso sagte er: „Ihr leistet einen großen Beitrag dazu, die Chancen der Kinder in der Dritten Welt zu verbessern. Ihr macht die Welt ein Stückchen besser.“ Er wünschte ihnen, dass ihr Engagement auch in diesem Jahr wieder von Erfolg gekrönt sein möge. Als Bürgermeister ging er mit gutem Beispiel voran, indem er eine dicke Spende machte.

Ihm nachzueifern, dazu sind die Bürger aufgerufen. Zur Stärkung gab es für die Sternsinger heißen Kakao und Plätzchen. Für den Empfang im Rathaus bedankte sich der Organisator der Sternsinger-Aktion in der Pfarrei St. Sebastian, Gemeindereferent Michael Loogen, beim Ersten Bürger der Stadt.

(ehg)
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