Alsdorf: Toni André wird geehrt: 40 Jahre CDA, 40 Jahre Heimat

Alsdorf: Toni André wird geehrt: 40 Jahre CDA, 40 Jahre Heimat

Ein bisschen erinnerte sich Margot Leitz-Jarosch — damals noch Fräulein Leitz — an jene Tage, als sie Toni André begegnete. 1974 war das. Margot Leitz, im Fernmeldeamt arbeitend, schätzte den Postbeamten André schon damals. Über den Arbeitsplatz hinaus verband die beiden Kollegen aber auch noch eine Einrichtung und Gesinnung: Die CDA.

In die Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft, Ortsverband Alsdorf, trat der Heimatdichter André 1974 ein. Somit ist Margot Leitz-Jarosch heute die einzige Zeitzeugin aus den Jahren des Beitritts, die an der Ehrung zur 40-jährigen Mitgliedschaft für den Mariadorfer teilnahm.

André war ahnungslos und sichtlich perplex, als man zur Versammlung der CDA im Haus Sevenig ein symbolisches Spalier bildete und den Dichter und Heimatforscher in die Mitte bat. Alsdorfs Vorsitzende Gerda Wienold, Kreischefin Gudrun Ritzen, Alsdorfs Vorständlerin Leitz-Jarosch und CDU-Fraktionsvorsitzender Franz Brandt setzten alle ein bisschen zur Laudatio an.

Gerda Wienold zeichnete André mit den Worten aus, „loyal, heimatverbunden, das Herz am rechten Fleck“. Wienold empfand, „Erzählungen von alten Menschen sind wie Bilder. Die muss man ausgiebig betrachten“. Toni André tauchte ein bisschen in die Geschichte der Alsdorfer CDA ein, „die leider immer mehr schrumpft“. Mit ihrer Sicht der Dinge habe die CDA „auch immer Dampf in die CDU gebracht“.

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