Kanalsanierungsarbeiten und Umgestaltung : Tiefbauarbeiten bedingen Sperrungen in Setterich

Kanalsanierungsarbeiten und Umgestaltung : Tiefbauarbeiten bedingen Sperrungen in Setterich

Zurzeit werden in Setterich im Bereich Hauptstraße-Bahnstraße-Schmiedstraße umfangreiche Tiefbauarbeiten durchgeführt. Diese Tiefbaumaßnahmen setzen sich im Wesentlichen aus zwei jeweils selbstständigen Maßnahmen zusammen.

Erstens die örtlich erforderlichen Kanalsanierungsarbeiten in der Bahnstraße, zurzeit durchgeführt von einer Alsdorfer Firma. Sie dienen der Sicherstellung der hydraulischen Leistungsfähigkeit des Kanalnetzes und werden als Vorflutsicherung für später noch durchzuführende Sanierungsarbeiten im weiteren Verlauf der Bahnstraße zum Hochwasserschutz durchgeführt. Somit werden hydraulische Engpässe im weiterführenden Entwässerungsnetz entlastet.

Zweitens kann hieran anschließend nun endlich im Rahmen des Förderprogrammes der Maßnahme „Soziale Stadt Setterich“ als Fördermaßnahme des Landes NRW mit der Umgestaltung des Kreuzungsbereichs Hauptstraße/Schmiedstraße zu einem Kreisverkehr als 5. Bauabschnitt der Gesamtmaßnahme — Umgestaltung Hauptstraße Setterich — begonnen werden.

Diese Maßnahme wurde schon 2012 erstmalig geplant und musste bis zum Beginn der Baumaßnahme der L50n (Umgehungsstraße) zurückgestellt werden. Nach Aufnahme der Arbeiten für diese Umgehungsstraße, die als verkehrsberuhigende Maßnahme das Tempo drosseln und den Lkw-Verkehr durch Setterich reduzieren soll, soll die letzte Maßnahmen in Setterich mit 70 Förderanteil des Landes und Bundes errichtet werden.

Es ist jedoch sinnvoll und notwendig, in diesem Zusammenhang vorher noch weitere zahlreiche zugehörige unterirdische Infrastrukturmaßnahmen durchzuführen.

Hierzu zählen sowohl die Erneuerung als auch Erweiterung des Ver- und Entsorgungsnetzes der Stadt Baesweiler. Die Kanalbauarbeiten werden Ende dieser Woche mit der Erstellung der Anbindung der neuen Wohnbebauung in diesem Bereich abgeschlossen sein.

Parallel werden zurzeit zu den Kanalbauarbeiten umfangreiche Arbeiten im Auftrag der Regionetz, enwor und Telekom durchgeführt. Im Auftrag der Versorgungsunternehmen erstellt eine Firma zahlreiche Leitungsgräben. Nebenarbeiten wie zum Beispiel das Spülen der Wasserleitungen, die erforderlich sind, um eine Keimfreiheit des Wassers zu erhalten, lassen die Arbeiten mitunter über einen längeren Zeitraum andauern, der nicht von der Stadt beeinflusst werden kann.

Zur Anbindung an die vorhandene Infrastruktur und zum Queren von Leitungen muss die Bahnstraße überquert werden. Hierfür ist es erforderlich, von Mittwoch bis Freitag, 19. bis 21. September, die Einfahrt in die Bahnstraße von der Hauptstraße aus komplett zu sperren. Ein halbseitiges Arbeiten ist aufgrund der Vielzahl der Leitungen — die Bahnstraße wird mit bis zu 16 Rohrleitungen beziehungsweise Kabelsträngen der Medien, Strom, Straßenbeleuchtung, Gas, Wasser und Abwasser gequert — in diesem nicht möglich.

Die Bahnstraße ist nach wie vor von der Wolfsgasse kommend als Sackgasse zu befahren. Auf Höhe der Andreasschule besteht die Möglichkeit unter Einbeziehung einer Teilfläche des dortigen Parkplatzes zu wenden.

Am Samstag, 22. September, wird die Einfahrt von der Hauptstraße in die Bahnstraße wieder möglich sein.

Im Anschluss an diese „Vorarbeiten“ beziehungsweise teilweise zeitgleich werden neue Gehwege und Fahrbahnränder mittels Bordsteinen auf der Seite der neu zu erstellenden Wohnbebauung erstellt, so dass schon Ende September die neue Straßenführung auf dieser Seite zu erkennen sein wird.

Im Laufe des Oktobers werden die Fahrbahnflächen hergestellt und die Gehwege auf der Seite der neuen Wohnbebauung gepflastert. Erst wenn diese begehbar und verkehrssicher hergestellt sind, wird die gegenüberliegende Fahrbahnseite bearbeitet, um unter anderem einen sicheren Schulweg zu garantieren. Der Fahrbahn- und Gehwegbereich in Höhe der Bushaltestelle im Bereich der Einfahrt Bahnstraße wird ebenfalls so erstellt, dass der Verkehr einspurig nahezu immer fließen kann. In Summe werden sämtliche Arbeiten, gute Witterung vorausgesetzt, Ende des Jahres mit dem Aufbringen einer Asphaltfeinschicht, die leider wieder eine kurzzeitige Vollsperrung verursachen wird, abgeschlossen sein. Hierüber werden wir zu einem späteren Zeitpunkt rechtzeitig wieder informieren.

Für Fragen zum Bauablauf stehen den Anwohnern die Kollegen des Tiefbauamtes unter 02401/800-305 und -308 gerne zur Verfügung.

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