Nordkreis: Straßenarbeiter erleidet schweren Stromschlag

Nordkreis: Straßenarbeiter erleidet schweren Stromschlag

Ein Arbeitsunfall bei Tiefbauarbeiten, dessen Umstände bislang noch nicht geklärt sind, ereignete sich am Mittwochmorgen um 9.40 Uhr an der Rathausstraße in Alsdorf. Ein Mitarbeiter eines Alsdorfer Tiefbauunternehmens war dort mit einem Presslufthammer zum Aufbrechen des Gehwegasphalts auf eine Niederspannungsleitung gestoßen und erlitt einen schweren Stromschlag.

Nach Informationen der Energie- und Wasserversorgung (EWV), in deren Auftrag die Netzgesellschaft Regionetz die Arbeiten ausführen ließ, sei der Mann aber ansprechbar gewesen. Er wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.

Der Strom wurde für die Anwohner und Geschäfte an der Rathausstraße rund zwei Stunden gesperrt. Warum der Arbeiter mit seinem Presslufthammer auf eine Niederspannungsleitung stoßen konnte, das überprüft das Amt für Arbeitsschutz.

Nach Augenzeugenberichten soll sich die Leitung „nur zehn Zentimeter“ unter der Gehwegdecke befunden haben. Die Arbeiten waren im Zuge der Versorgung der entstehenden Wohnanlage für Senioren hinter der Stadthalle mit einer Stromstation notwendig.

(hob)