Alsdorf: Stadtverwaltung muss zusätzliche Treppe anbauen

Alsdorf: Stadtverwaltung muss zusätzliche Treppe anbauen

Nur noch befristet duldet die Aufsichtsbehörde die Nutzung des Ratssaals und des Foyers im Alsdorfer Rathaus für Veranstaltungen.

Es muss unbedingt etwas für einen besseren Feuerschutz getan werden.

Übergangsweise wurde als zweiter Fluchtweg neben den normalen Treppen ein zweiter durch eine Fensterflucht geschaffen. Hier muss jedoch die Feuerwehr helfen, um die Evakuierung zu ermöglichen, wie im Ausschuss für Gebäudewirtschaft zu hören war. Übrigens wird die Feuerwehr an diesem Samstag genau diese Situation im Rahmen einer Übung trainieren, wie Ausschussvorsitzender Heinrich Plum (SPD) erwähnte.

Laut Technischer Beigeordnete Susanne Lo Cicero-Marenberg soll nun eine zweite zusätzliche Treppe angebaut werden. Sie sprach hier von einer „baulichen Entfluchtung des Ratssaales”.

Zuständig dafür und auch für die Sanierung des gesamten Rathauses ist die städtische Gesellschaft GSG, deren Geschäftsführer Achim Speer das Konzept vorstellte. So soll am Kopf des Ratssaals seitlich der Tisch- und Stuhlreihe für Verwaltungsmitarbeiter und Ratsvertreter die Wand durchbrochen und eine feuersichere Tür eingebaut werden, die zu einer anzubauenden Treppe führt.

Diese Treppe wird rund 30.000 Euro, die Gesamtmaßnahme rund 45,000 Euro kosten. Die Arbeiten sollen noch im Sommer ausgeschrieben und bis Ende des Jahres ausgeführt sein. Wegen drohendem Vandalismus muss die Treppe „eingehaust”, sprich ringsum vergittert sein, wie Speer erläuterte.

Von diesem Fluchtweg würde auch das Foyer im Erdgeschoss profitieren, wie er meinte. So könnte die Stadt dort Großveranstaltungen wie zum Beispiel den Neujahrsempfang problemlos organisieren.

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