Herzogenrath: St. Antonius rechtzeitig saniert

Herzogenrath: St. Antonius rechtzeitig saniert

Die Sanierung der Kirche in Niederbardenberg ist fertig. Gefeiert wurde das in der Nachbarschaft im Pfarrer-Emonds-Haus mit einem gemütlichen Beisammensein. Eingeladen waren alle, die sich um die Sanierung verdient gemacht haben - Sponsoren und Spender, Handwerker und Architekt, Kirchenvorstand sowie alle anderen hilfreichen Geister, die gereinigt, aus- und eingeräumt oder Geld gesammelt haben.

Damit endete offiziell die Sanierungsphase der Pfarrkirche St. Antonius. Zuvor hielt Pfarrer Dr. Guido Rodheudt einen Dankgottesdienst.

Glücklicherweise sei in St. Antonius rechtzeitig gehandelt worden im Hinblick auf eine Sanierung, so Rodheudt. Nicht selten falle der Bedarf erst auf, wenn die ersten Steine von der Decke fallen. Zu verdanken ist das in erster Linie Klaus Puhl. Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates und Bauausschuss des Kirchenvorstandes gilt als Initiator der Sanierung. Die umfangreichen Instandsetzungsarbeiten wurden nach nur neun Monaten Bauzeit abgeschlossen. Neben den Fugen des Kirchturmes wurde auch das Dach sowie die Fensterrahmen überarbeitet, die Schallluken und der Blitzschutz erneuert, die Fenster im Turm ausgetauscht und für neue Begrünung gesorgt.

Die veranschlagten Gesamtkosten von rund 215.000 Euro mussten nicht überschritten werden. Davon werden 130.000 Euro aus Mitteln des Bistums bestritten, die Gemeinde selbst ist mit einem Eigenanteil in Höhe von 85.000 Euro dabei. Den Spendenstand hat Paul Friedel Koerfer, Mitglied des Kirchenvorstands der Großpfarre St. Gertrud und zuständig für die Finanzen, immer im Auge. Der Eigenanteil sei zwar noch nicht ganz aufgebracht, aber immerhin konnten bereits rund 52 000 Euro für die Sanierung des Kirchturmes und die Erneuerung der Beleuchtung gesammelt werden.

Bei einem guten Tröpfchen und ebensolchem Essen zeigten sich die Offiziellen gut gelaunt und wohl auch ein bisschen erleichtert über den Abschluss des Projekts. Zu vermuten ist, dass die Nachbarn der Kirche die Gefühle teilen. „Wo gehobelt wird, fallen Späne” heißt es - das gilt besonders bei Baumaßnahmen in Bezug auf Lärm und Dreck. Den haben die Anwohner aber tapfer weggesteckt. Mit dem Abend im Pfarrer-Emonds-Haus wollten die Gastgeber dafür „Danke” sagen.

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