Kommentar zum Bürgermeisterposten: SPD setzt bei Kandidatenwahl konsequent auf Stallgeruch

Kommentar zum Bürgermeisterposten : SPD setzt bei Kandidatenwahl konsequent auf Stallgeruch

Würde die SPD einen versierten Verwaltungsfachmann und Genossen von außerhalb holen oder einen aus den Würselener Reihen als Bürgermeisterkandidaten für 2020 aufstellen, lautete zuletzt die Frage. Mit Stefan Mix setzen die Genossen nun auf den Heim(at)vorteil.

Sicherlich ein geschickter Schachzug und ein Lerneffekt aus den Wahlergebnissen der jüngeren Vergangenheit. Bei der Städteregionsratswahl und auch den Europawahlen zeigte es sich einmal mehr, dass altangestammte Volksparteien durchaus in der Lage sind, gegen den negativen Bundestrend lokal zu punkten.

Vorausgesetzt die Erdung stimmt und die Wähler haben den Eindruck, dass vor Ort unterm Strich eine vernünftige Politik gemacht wird. Und glaubt man den Auguren, so dürfte die CDU in Würselen zu einem ähnlichen Schluss kommen.

Beim Stühlerücken der Beigeordneten holte man beizeiten den Würselener Roger Nießen aus Simmerath heim in die Düvelstadt, auf dass dieser sich für mehr empfehle. Nießen verfügt über die notwendige Verwaltungserfahrung und hat Stallgeruch. Es wäre erstaunlich,wenn die Union auf ein anderes Zugpferd setzen würde.

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