Würselen: Senioren-Park „carpe diem” ab März 2012 einzugsbereit

Würselen: Senioren-Park „carpe diem” ab März 2012 einzugsbereit

Schon seit Tagen werden auf der großen Baustelle zwischen Kalkhalden- und Reckerpark mit einer mächtigen Baumaschine lange Stahlbetonpfähle ins Erdreich gerammt. Das pulsierende Hämmern ist im Viertel nicht zu überhören.

Aber auch auf diesen Baulärm kann und will die dynamisch wachsende Stadt Würselen eben nicht verzichten. Selbst am Donnerstag legte das Team vom Tiefbau keine Pause ein, obwohl sich viel Besuch auf dem staubigen Gelände eingestellt hatte.

Zur Grundsteinlegung für den Senioren-Park „carpe diem” (nutze den Tag) waren Vertreter des Investors, der Generalbauunternehmung, des künftigen Betreibers der Einrichtung und die Führungsriege des Rathauses und zahlreiche weitere Gäste erschienen. Bürgermeister Arno Nelles betonte: „Ich bin sehr froh, dass diese Ecke des Reckergeländes endlich bebaut wird.

Ich bin mir sicher, dass der Senioren-Park eine Bereicherung für den Standort ist.” Sodann wurde eine Metallhülle, auch bestückt mit einem Exemplar unserer Zeitung, Bauplänen und etwas Kleingeld, in den frischen Beton zwischen Fundamentpfeilern versenkt. Zeuge des des Zeremoniells, das Geschäftsführer Stefan Hammerich von der GBG Gersdorfer Baumanagement GmbH vollzog, war auch der Geschäftsführer der „soleo Steinbergkirche GmbH aus Kevelaer GmbH, Ralf Weinholt. Das Unternehmen investiert rund elf Millionen Euro in Würselen.

Froh über den Baufortschritt zeigte sich der künftige Hausherr des Senioren-Parks. Der geschäftsführende Gesellschafter der „carpe diem Gesellschaft für den Betrieb von Sozialeinrichtungen mbH” mit Sitz in Wermelskirchen, Jan Christian Schreiter, nutzte die Gelegenheit, das Projekt vorzustellen. 15 Senioren-Parks, darunter eine Einrichtung in Aachen, gibt es bereits unter dem Logo von „carpe diem”.

Mit der Standortwahl in Würselen zeigte sich Schreiter sehr zufrieden: „Wir haben hier ideale Bedingungen für unsere bewährte Konzeption.” Die sei an der Maxime ausgerichtet: „So viel Selbstständigkeit wie möglich bei so viel Betreuung und Pflege wie nötig.”

Die Stadt profitiere neben der Verbesserung des Pflege- und Betreuungsangebots auch davon, dass bis zu 100 neue Arbeitsplätze in Vollzeit- und Teilzeit sowie Ausbildungsstellen nicht nur in der Pflege, sondern auch in Verwaltung, Hauswirtschaft und Küche entstehen. Die Eröffnung des Senioren-Parks ist im März 2012 vorgesehen.