Alsdorf: Schulprojekt Annagelände: Alsdorf muss nachbessern

Alsdorf: Schulprojekt Annagelände: Alsdorf muss nachbessern

Die Bezirksregierung Köln hat der Stadt Alsdorf das Finanzierungskonzept zum Neubau von Gymnasium und Realschule auf dem Annagelände um die Ohren gehauen. Aber gleichzeitig reicht die Behörde der Kommune im Nothaushalt auch die Hand.

Sie schreibt, „dass sich die Bezirksregierung Köln, die Stadt und der Kreis - nach den Kommunalwahlen - gemeinsam um die Erarbeitung eines kommunal- und haushaltsrechtlich verträglichen Konzeptes bemühen”.

Nachhilfestunden sind also angesagt. Zugleich wird das Landesministerium für Bauen und Verkehr „hinsichtlich der förderrechtlichen Bedenken” um eine Grundsatz- bzw. Einzelfallentscheidung per Erlass gebeten.

Bekanntlich hatte Bauminister Lutz Lienenkämper bei einem Termin bei CDU-Vertretern in Alsdorf deutlich gemacht, dass er das Projekt durchaus für sinnvoll hält.

Alsdorfs CDU-Chef Bernd Mortimer hatte zudem ergänzend bereits von diesem entscheidenden Gesprächstermin binnen zwei Wochen nach der Kommunalwahl im Ausschuss für Stadtentwicklung berichtet.

Dabei wird in der Tat das Landesministerium den Knoten durchschlagen müssen, denn die Bedenken der nachgeordneten Bezirksregierung wiegen schwer, wenngleich auch Regierungspräsident Hans Peter Lindlar nach Bekunden von CDU-Parteifreunden dem für die Stadtentwicklung Alsdorf wichtigen und insgesamt 34 Millionen Euro „schweren” Projekt einiges abgewinnen kann.