Nordkreis: Rettungskräfte loben Bürger im Nordkreis

Nordkreis: Rettungskräfte loben Bürger im Nordkreis

Das Lob der Rettungskräfte an die Bewohner des Nordkreises ist so dick wie die Schneeflocken, die Straßen und Wege teilweise zu Weihnachten unpassierbar machten. Entweder blieben die Menschen daheim oder passten zumeist ihre Fahrweise den glatten Straßen an, hieß es aus Reihen der Polizei und der Feuerwehr. Aber nicht alles „ging gut”.

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In Alsdorf stürzte eine Gartenlaube unter der Schneelast ein. Zudem musste eine verirrte Eule, die in einen Kamin gefallen war, von der Feuerwehr geborgen werden, wie Wehrsprecher Michael Mingers auf Anfrage sagte. Der Vogel kam dabei nicht zu Schaden.

In Baesweiler, genauer in Loverich, stürzte ein Scheunendach ein, wie Stadtbrandmeister Hans-Josef Hermanns sagte. Zudem hatte sich ein Rettungswagen festgefahren und wurde freigeschleppt.

In Herzogenrath unterstützte die Wehr ebenfalls Retter im Einsatz, sagte Thomas Hendriks. Zudem brachen drei Bäume unter der Last der weißen Pracht zusammen und mussten weggeräumt werden. Probleme gab es mit einem Flachdach auf privatem Grund.

In Würselen musste die Wehr laut Ralf Jüsgens zu insgesamt sieben witterungsbedingte Hilfeleistungen ausrücken. Es ging es um festgefahrene Wagen und umgestürzte Bäume.

Bezüglich bedrohlicher Eiszapfen an Häusern hieß es unisono, dass in erster Linie die Hausbesitzer dafür verantwortlich sind. Wenn es nicht gelinge, das Eis abzuschlagen oder abzutauen, sollten zumindest die gefährdeten Flächen abgesperrt werden, lautet der Hinweis. Immer wieder wurden und werden offenbar die Rettungskräfte von besorgten Bürgern angerufen, die erfahren wollen, welche Straßen passierbar sind.

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