Professioneller Trommler geht „Ab ins All“

Musikalischen Reise ins Weltall : Professioneller Trommler geht „Ab ins All“

Nun gastierte der professionelle Trommler aus Übach-Palenberg mit seiner musikalischen Reise ins Weltall erneut in der Alten Scheune der Burg Baesweiler.

Ein Künstler kehrt natürlich gerne an die Stätte zurück, in der er einen großen Erfolg feierte. Das ist beim Musiker Andreas (Andi) Plum nicht anders. Vor einem guten Jahr riss er das Publikum mit seinem Projekt „DrumsOnMars“ mit. Damals begleiteten ihn Komplimente wie die Aussage, „Plum ist nicht nur gut, er ist sehr gut“, verbunden mit Begriffen wie „phantastisch“ und „außergewöhnlich“.

Nun gastierte der professionelle Trommler aus Übach-Palenberg mit seiner musikalischen Reise ins Weltall erneut in der Alten Scheune der Burg Baesweiler. Diese Umgebung war wie „gemalt“ für den Ausflug ins All. Keine Band im Hintergrund, nur Plum und sein Schlagzeug, eine aufwändige und feine Licht- und Tontechnik („Mischer“ Ralf Gabriel, Eschweiler) in Begleitung.

Das macht das Konzept von „DrumsOnMars“ letztlich aus. Denn auf dem Weg zum Mars projizierte der Künstler spektakuläre Bilder von verschiedenen Planeten und auch aus dem Weltraum. Beginnend mit fünf „Marsianern“, die in Raumanzügen einen Raketenstart simulierten, das Publikum in die (vermeintliche) Schwerelosigkeit mitnahm und Gänsehaut-Momente vermittelten.

Vor dem Konzert verriet Andi Plum, „ich denke, die Mischung aus Einflüssen von Pink Floyd und anderen Musikrichtungen, die bis zur modernen progressiven Rockmusik reicht sind hier verquickt worden“. Andi Plum ging dann auch, wie angekündigt, „auf ganz lustige Momente ein, die in der Show DrumsOnMars nicht fehlen sollten“. Das war zum Beispiel der Fall, als Klänge aus afrikanischen Musikkulturen auf die preußische Polka trafen.

So wie es einst Mink de Ville mit seiner „Marzurka“ hinbekam. Plum schaffte es, diese beiden sehr unterschiedlichen Kulturen zu verbinden und das mit den Trommeln auszudrücken. Seine Fans waren jedenfalls begeistert und mochten auch nach zwei Stunden noch nicht genug haben. Dream Theatre, Pink Floyd, fette Grooves und urgewaltige Trommeln: Plum schuf ein einzigartiges akustisches und visuelles Erlebnis, wie man es in dieser Kombination kaum erlebt haben dürfte.

(mali)
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