Baesweiler: Paten sollen Flüchtlingen gezielt helfen

Baesweiler: Paten sollen Flüchtlingen gezielt helfen

Seit etwa einem Jahr ist Ahmad (Name geändert) in Deutschland. Für ihn und seine Familie war es ein Glücksfall, nach Deutschland zu kommen. Denn zuvor lebte die irakische Familie sechs Jahre in einem jordanischen Flüchtlings-Camp.

Von dort aus ging es nach Aachen. Die Regierung nahm Flüchtlinge im Rahmen eines „Resettlement-Programms” auf.

Der Start in das neue Leben in der völlig fremden deutschen Kultur fiel Ahmad und seiner Familie nicht leicht. Ohne fremde Hilfe konnten sich die Flüchtlinge kaum zurechtfinden. Doch es gab eine Menge Hilfe: „Nach zwei oder drei Tagen kam Inge Heck-Böckler zu uns. Sie hat uns Möbel gebracht und uns gezeigt, wo wir einkaufen oder einfach nur spazieren gehen können”, erinnert sich Ahmad, der nach einigen Sprachkursen zwar noch etwas vorsichtig aber doch gut deutsch spricht.

Inge Heck-Böckler von Amnesty International (AI), die Ahmads Familie bei den ersten Schritten half, verfolgt das Anliegen, noch weit mehr Flüchtlingsfamilien zu helfen. Sie stellte die Kampagne „Save me” in der Settericher Bücherei St. Andreas vor.

Dabei kümmern sich Paten um Flüchtlinge, die nach ihrer Ankunft in Deutschland noch etwas Hilfe brauchen. Gemeinsam gehen Paten und Flüchtlinge Einkaufen, machen Stadtführungen, lernen deutsch oder nehmen an Kochkursen teil.