Alsdorf: „Papa Joe´s Jazzmen” locken rund 500 Gäste

Alsdorf: „Papa Joe´s Jazzmen” locken rund 500 Gäste

Das hätte bestimmt auch Mozart gefallen: Sein „Rondo Alla Turca” (Türkischer Marsch) in einer speziell arrangierten Dixieland-Version. „Oder wie das auf Kölsch heißt: der ,Döner-Marsch´”.

Mit solch außergewöhnlichen Eigenarrangements und jeder Menge traditioneller Dixie-Titel im Gepäck begeisterten „Papa Joe´s Jazzmen” im Biergarten der Stadthalle. Und der platze fast aus allen Nähten.

Einen Besucherrekord verkündete Stadthallen-Chef Alfred Sonders am Sonntagvormittag bei der Reihe „Jazz im Garten”, die von unserer Zeitung präsentiert wird. Mehr als 500 Gäste hatten es sich im lauschigen Rondell gemütlich gemacht, um bei schönem Wetter einen Musikgenuss der besonderen Art zu genießen.

Und damit niemand stehen musste, wurden noch mal rund 150 Stühle extra auf die Terrasse hinter der Stadthalle gestellt. „Dat Lääve ohne Musick is möschlich, ävver driss” - heißt frei übersetzt ungefähr: „Das Leben ohne Musik ist möglich, jedoch absurd.”

So lautet das Motto der Kölsch-Jazzer, die sich vor nunmehr 25 Jahren „Em Streckstrump” in Köln gegründet haben.

Neben den traditionellen Dixieland-Songs spielen Didi Zander (Trompete/Gesang), Klaus Wegener (Klarinette/Saxophon/Gesang), Wiel Derix (Posaune/Gesang), Heinz Thissen (Banjo/Gitarre), Michael Schöneich (Kontrabass) und Reiner Polz (Schlagzeug) auch Kompositionen von George Gershwin und Duke Ellington.

Nach drei Stunden - mit wohl verdienter Pause - gab es dafür einen stürmischen Applaus. Und natürlich durfte die Band ohne mehrere Zugaben nicht von der Bühne.