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Herzogenrath: Open-Air-Event auf dem Abenteuerspielplatz an der Bergerstraße

Herzogenrath : Open-Air-Event auf dem Abenteuerspielplatz an der Bergerstraße

Musik, Lagerfeuer und Picknickdecken — so hatten es sich die Veranstalter des ersten Open Air Mini-Festival „Spielwiese“ zumindest vorgestellt. Das Wetter hatte ihnen nicht die idealen Voraussetzungen dafür geliefert, aber immerhin war es am Abend, als das Festival begann, trocken auf dem Abenteuerspielplatz „Broichbachtal“.

„Für Picknickdecken ist es zwar zu matschig, aber ich denke, wir werden trotzdem viel Spaß haben“, sagte Regina Harder vom Jugendamt der Stadt Herzogenrath. Sie und ihr Kollege Matthias Michels waren beide in Gummistiefel geschlüpft und sehr gespannt auf den Abend. Michels sagte: „Wir wissen nicht, was uns erwartet. Wir hoffen auf 100 Besucher.“

Gemeinsam mit dem Kulturverein Peperoni und der Fördergemeinschaft Merksteiner Jugend (FMJ) hatte das „Team Jugendarbeit“ der Stadt Herzogenrath die Veranstaltung organisiert. Ziel war es, Musikbegeisterte jeden Alters für einen entspannten Abend zusammen zu bringen und damit den Abenteuerspielplatz, den es fast schon seit zehn Jahren am Ende der Bergerstraße in Herzogenrath gibt, bekannter zu machen. „Leider wird der Spielplatz viel zu wenig genutzt“, sagte Michels. Dabei biete er auf knapp 7000 Quadratmetern Fläche allerhand Spielgeräte und genug Platz zum Toben, Spielen und Entspannen für Kinder und Familien.

Mit einem bunten Programm aus Pop und Rock, einem gemütlichen Lagerfeuer, Popcorn, Getränken und Grillgut sollte es den Besuchern des Mini-Festivals an nichts fehlen. „Project Fall“, ein Singer-Songwriter aus Aachen, eröffnete den Abend mit eigenen Songs auf der Akustikgitarre, die die ruhige, fröhliche Stimmung am Lagerfeuer untermalte.

Obwohl die Besucher zu diesem Zeitpunkt noch nicht allzu zahlreich versammelt waren, tat dies der positiven Stimmung keinen Abbruch. Es wurde gelacht, geklatscht und mitgesungen. Den weiteren Abend gestalteten „Slinky & P‘tit Loup“ aus Niederzier, die Alternative-Band „Black Days End“ aus Karlsruhe und „The Black Submarines“ aus München und Berlin. Es war also für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Die Bands lieferten eine gute Performance ab und hatten sichtlich Spaß.

Die Besucher, die langsam aber sicher den Weg zum Abenteuerspielplatz fanden, bildeten einen Querschnitt aus allen Altersklassen ab. Von Kindern und Jugendlichen, bis hin zu Erwachsenen war es eine bunte Gruppe, die der Musik lauschten. „Wir wollten eine gemütliche Atmosphäre schaffen, damit jeder, der Lust auf Musik hat, mit uns diese Leidenschaft teilen kann“, sagte Harder.

Die Veranstalter gaben sich optimistisch, dass sich das Open Air-Event für die ganze Familie in den kommenden Jahren etabliert.