Würselen: „Öcher Horde“: Gern gesehene Gäste beim Hunnenlager

Würselen : „Öcher Horde“: Gern gesehene Gäste beim Hunnenlager

Stolz kehrten die Kriegerinnen und Krieger aus der Schlacht zurück und zeigten sich den neugierigen Beobachten im Dorf. Die Ähnlichkeit zwischen den Steppen Asiens und den Feldern rund um Würselen-Morsbach ist angesichts der Trockenheit ohnehin gering. Die Kostüme der „Ersten Öcher Hunnenhorde“ überzeugten einmal mehr die Besucher beim traditionellen Hunnenlager auf der Schützenwiese und erwiesen sich als echter Hingucker.

Nach dem Einmarsch zu mystischer Musik riefen die Hunnen, die von der „Hunnenhorde Bonner Löwen“ unterstützt wurden, die Hüter der Himmelsrichtungen und Elemente an, damit auch der besondere Segen ihrem Fest galt. Unter Führung ihres Königs Attila (Norbert Kaußen) wurde das Lagerfeuer angezündet, ehe er sich mit seiner ganzen Horde an der großen Tafel niederließ.

DJ Volker sorgte für passende Musik bei dem „Treffen mit Gleichgesinnten, bei dem wir einfach feiern wollen“, erklärte Kaußen. Er hat sich für die Veranstaltung besonders in Schale geworfen. Bevor er zum König Atilla mutierte, wurde er erst einmal 30 Minuten lang geschminkt. Kostümträger und Besucher bevölkerten das Jurten-Dorf, wo sich die Hunnen niederließen und die Tage mit ihren Gästen der „Löwenhorde Wahn“, den Rheinischen Stämmen, den „Ruhrtalwölfen Witten“ und eben den „Steppenwölfen Bonn“ verbrachten.

An zahlreichen Ständen wurden Kunsthandwerk, Speisen und Getränke angeboten. Jeder interessierte Gast erhielt seinen ganz eigenen hunnischen Namen.

Mehrere Karnevalsprinzen und auch der Aachener Hofstaat statteten den „wilden Kriegern“ einen Besuch ab.

(cheb)
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