Nordkreis: Nordkreis 2020: Beteiligen Sie sich an unserer Aktion!

Nordkreis: Nordkreis 2020: Beteiligen Sie sich an unserer Aktion!

Was soll in Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen bis zum Jahr 2020 anders werden? Was soll unbedingt so bleiben? Sie, liebe Leser, haben am Sonntag, 25. Mai, die Wahl. Denn dann geht es nicht nur um die Wahlen zum Europaparlament und die Räte in der Städteregion Aachen, sondern auch um die Gestaltung der Zukunft Ihres direkten persönlichen Umfelds — um ihre Kommune.

Die Zusammensetzung der Stadträte wird von den Wählern neu bestimmt — und in Alsdorf und Würselen geht es auch um die Direktwahl des Bürgermeisters. Außerdem werden Integrationsräte neu gewählt.

Nordkreis 2020: Was soll sich ändern? Was soll in Würselen bleiben? Bringen Sie sich ein und stellen Sie Ihre Fragen an die Politiker der Stadt!

Fragen an die Kandidaten

Nordkreis 2020: Was soll sich ändern? Was soll in Herzogenrath bleiben? Bringen Sie sich ein und stellen Sie Ihre Fragen an die Politiker der Stadt!

Sie wollen sicherlich wissen, was Sie sich mit Ihrer Stimmabgabe „einhandeln“. Gerne stellt unsere Zeitung für Sie die Ihnen wichtigen Fragen an die Kandidaten und veröffentlicht in der Serie „Nordkreis 2020“ — natürlich aufgeteilt auf die vier Städte — die entsprechenden Antworten der Parteien und ihrer Protagonisten als Entscheidungshilfe. Zudem beleuchten wir in weiteren redaktionellen Beiträgen das Themenfeld Wahlen. Teilen Sie uns mit, wie Sie sich Ihre Stadt 2020 vorstellen! Schicken Sie uns Ihre Vorschläge.

Nordkreis 2020: Was soll sich ändern? Was soll in Baesweiler bleiben? Bringen Sie sich ein und stellen Sie Ihre Fragen an die Politiker der Stadt!

Hier nur ein paar Themenbeispiele, die Sie natürlich leicht erweitern können:

In Alsdorf ist das Projekt „Soziale Stadt Mitte“ angelaufen. Aber nun steht die weitere Innenstadtgestaltung auf dem Plan. Ein studentischer Ideenwettbewerb soll hier Impulse geben. Worauf sollen die angehenden Architekten und Stadtplaner achten? Was ist Ihnen wichtig? Die Nahversorgung in den Stadtteilen wurde ausgebaut. Was fehlt noch? Wie steht es um den Öffentlichen Personennahverkehr und Gemeinschaftseinrichtungen?

Reicht es Ihnen, Rat und Verwaltung nach der Kommunalwahl die weitere politische Ausgestaltung in der Wahlperiode bis 2020 zu überlassen oder wollen Sie direkter auf einzelne Entscheidungen einwirken können? Wenn ja, was sind Ihre Anliegen?

In Baesweiler wurde jüngst die B 57n freigegeben. Welche Entlastung wird die Straße für die Ortskerne bringen? Werden tatsächlich weniger Lkw über die Settericher Hauptstraße fahren — oder wird das nichts, weil die L 50 n nach wie vor auf sich warten lässt? Und wie steht es um die weiterführenden Schulen? Viele Schüler pendeln aus, vor allem in Richtung Gesamtschule. Sind Haupt- und Realschule überhaupt noch zu halten — oder sollte auch Baesweiler eine Gesamt- oder Sekundarschule einrichten?

In Setterich wird das Projekt „Soziale Stadt“ fortgesetzt. Doch wie steht es insgesamt um die Integration in der Stadt? Gibt es ein kulturelles Mit- oder eher ein Nebeneinander? Wie bindet man alle Bürger ins kulturelle Leben ein? Und was bringt das neue Einkaufzentrum am Feuerwehrturm? Stärkt es den ansässigen Handel — oder zieht es eher Kaufkraft ab? In welche Richtung sollen sich die Zentren Ihrer Meinung nach entwickeln?

In Herzogenrath stehen einschneidende Veränderungen an: Am heißesten diskutiert wird derzeit die geplante Umgestaltung des Kohlscheider Zentrums, bei der ausdrücklich der Wille der Bevölkerung gefragt ist. Doch auch in Mitte soll sich auf der Vetrotex-Brache viel Neues entwickeln — ein Wohngebiet in Richtung Dahlemer Straße wächst bereits, Wirtschaftsbetriebe (und mit ihnen neue Arbeitsplätze) sollen an der Bicherouxstraße angesiedelt werden.

Gewünschte Umstrukturierungen auf dem Debetz-Gelände in Straß lassen jedoch Sorgen beim Handel in Mitte keimen, den es zu stärken gilt. Merkstein zeichnet sich als Wohnstandort für junge Familien aus, eine neue Kita ist am Wasserturm gebaut worden. Doch auch der Handel will überleben, der zweite Schritt der Umgestaltung des August-Schmidt-Platzes steht an... Sie sehen, auch hier gibt es viel Bewegung. Wie soll die Rodastadt Ihrer Auffassung nach in 2020 aussehen?

In Würselen haben viele Bereiche bereits ein neues Gesicht bekommen. Der „Dreiecksplatz“ am Fuße der mit Spazierwegen überzogenen Kalkhalde laden zum Verweilen ein, beide Projekte sind aber auch Sorgenkinder in Sachen Vandalismus. Das Aachener Kreuz ist allmählich voll, weiterer Boden für neue Jobs muss bereitet werden. Würselen setzt dabei auf das interkommunale Gewerbegebiet Merzbrück.

Doch auch mitten in der Stadt gilt es noch, eine 26 000 Quadratmeter große Industriebrache mit neuem Leben zu füllen: Wo einst Spezialnadeln produziert wurden, soll in absehbarer Zeit Handel florieren, Stichwort „Singer-Höfe“. Ein Supermarkt als Ankermieter ist avisiert. Und auch rund um St. Sebastian sind noch nicht alle Pläne umgesetzt, eines aber ist jetzt klar: Der Blick auf den „Dom“ soll unverbaut bleiben. Wo muss in der „Düvelstadt“ Ihrer Meinung nach noch Hand angelegt werden ?

Schreiben, faxen, mailen

Vier Städte mit viel Potenzial: Sie sind herzlich eingeladen, sich an unserer Aktion „Nordkreis 2020“ zu beteiligen. Schicken Sie uns Ihre Anregungen, stellen Sie Fragen, diskutieren Sie mit uns. Schreiben Sie uns: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten, Lokalredaktion, Luisenstraße 16, 52466 Alsdorf, oder schicken Sie uns ein Fax an die Nummer 02404/5511-49 oder eine E-Mail an lokales-alsdorf@zeitungsverlag-aachen.de. Natürlich können Sie auch unser Portal www.leser-meinung.de/nordkreis2020 im Internet besuchen. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!

Ihre Nordkreis-Redaktion