Herzogenrath: Niederbardenberger Maijungen feiern rauschendes Fest

Herzogenrath : Niederbardenberger Maijungen feiern rauschendes Fest

Auch im 66. Jahr ihres Bestehens lockten die Maijungen wieder zahlreiche Gäste nach Niederbardenberg. Das Maifest begann freitags mit der Thekeneröffnung, die von DJ Shalien und DJ Stunter, letzterer ist selbst aktiver Maijunge, musikalisch unterlegt wurde.

Dem Zapfenstreich bei Pritschenmeister Karsten Bergrath folgte am Samstag der Wortgottesdienst unter Leitung von Diakon Franz-Josef Kempen. Begleitet wurde der Gottesdienst durch den Gospelchor „An.ge.lus“. Dem kurzen Umzug zum Festzelt schloss sich der Höhepunkt des Abends an: Das neue Maikönigspaar, Laura Sieben und Cedric Esser, wurde unter großem Beifall der Gäste proklamiert. Für Laura Hammerschmidt und Jens Götting, das Königspaar des vergangenen Jahres, war es sicherlich kein einfacher Moment, die Amtsinsignien zu überreichen, doch dem scheidenden Königspaar und den Familien wurde herzlich für ihren Einsatz und ihre Gastfreundschaft gedankt.

Zahlreiche Vereinsvertreter reihten sich ein, um den neuen Majestäten zu gratulieren. Zu Ehren des Königspaars zeigten anschließend die Niederbardenberger Fahnenschwenker ihr Können. Spätestens beim ersten Akkord aus den Instrumenten der Band „Fahrerflucht“ hielt es dann niemanden mehr auf den Stühlen und mehrere hundert Festbesucher feierten bis in die Nacht.

Auch wenn der Sonntagmorgen mit Regen startete, waren Sorgen um den Festzug auch in diesem Jahr wieder unbegründet. Mit dem Abmarsch am Zelt blieben die Schotten dicht und 15 Maipaare bereiteten ihrem Königspaar eine prächtige Parade, die von Pritschenkindern und Fahnenschwenkern unterstützt wurde. Sogar ein roter Teppich wurde vor dem Königshaus in der Schmiedstraße ausgerollt.

Der Einladung zum großen Festzug folgten auch in diesem Jahr die Orsbacher Maijungen, der Junggesellenverein Oidtweiler und das Jungenspiel aus Bardenberg. Die Pritschenkinder zeigten im Anschluss an den Festzug auf dem Zelt ihre akrobatischen Künste. Für ihren Auftritt hatten sie mehrere Monate geübt und wurden deshalb nicht ohne Zugabe entlassen.

Moderator Jens Götting, der das ganze Wochenende gekonnt und mit Witz durch das Programm führte, kündigte anschließend eine Premiere an: Der Männergesangverein St. Antonius, dem auch Maikönig Cedric Esser als aktiver Sänger angehört, hatte sich zu einem Mitsing-Konzert bereiterklärt. Doch damit nicht genug: Zu den Klängen der Dorfhymne „Dat es Heimat“ zeigten die Fahnenschwenker erneut eine fantastische Choreographie in gelb-weiß.

(fs)
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