Alsdorf: Neues Ernährungsprojekt: Kleine Forscher lernen Gemüse kennen

Alsdorf: Neues Ernährungsprojekt: Kleine Forscher lernen Gemüse kennen

Wenn das so laut knackt, dann wird es wohl eine Karotte sein. „Möhre!”, sagt der Junge mit den verbundenen Augen und hat Recht. Nur mit den Ohren zu erraten, was andere Kinder gerade kauen, ist eine von vielen Aufgaben, denen sich jüngst Vorschulkinder im städtischen Familienzentrum in Blumenrath stellen.

Dort ist die Alsdorfer Ernährungsberaterin Silke Steinbusch mit ihrem Projekt „Kleine Forscher - Wir entdecken den Weg der Nahrung” zu Gast. Dabei lernen die Kinder so einiges.

„Obst wächst an Bäumen und Sträuchern, Gemüse wächst unter der Erde”, kann nun der sechsjährige Robin Kals den Unterschied benennen. Auch haben die Kleinen entdeckt, warum beides so gesund für sie ist und wie ihr Magen und der Darm die Nährstoffe aus der Nahrung filtern und sie umsetzen.

Weshalb Gummibärchen besser nicht ganz oben auf dem Speisenplan stehen sollten, haben die Kinder ebenfalls in einem Experiment entdeckt. „Wir haben ein Gummibärchen über Nacht in ein Glas Wasser gelegt. Das ist ganz dick geworden, richtig eklig”, sagt Robin.

Also: besser nicht so viel Süßkram in den Magen stopfen, damit der nicht verstopft. „Kinder sollten sehen, was gut für sie ist”, sagt Silke Steinbusch. „Mit dem Begriff ?gesund können sie in dem Alter noch wenig anfangen.” Wohl aber mit dem, was ihnen nach ein paar Tagen im Projekt richtig lecker schmeckt: Joghurt, Kohlrabi & Co.