Würselen: Neue Treppe, aber kein Geländer mehr: Passanten sind verunsichert

Würselen : Neue Treppe, aber kein Geländer mehr: Passanten sind verunsichert

Die Passanten glauben schon fast an einen Schildbürgerstreich: Da ist die Treppenanlage zwischen Alt-Kaisersruh zum Meisenberg hinauf neu hergerichtet worden. Doch ein wesentliches Element wurde nicht mehr installiert: das Geländer. Seither muss einen sicheren Tritt haben, wer von Scherberg herunter zur Bushaltestelle laufen will.

„Es ist rutschig, durch Erde und nasses Laub, aber auch durch Aststücke, die wegrollen können, wenn man drauf tritt“, sagt Roswitha Dohlen. Anwohnerin Käthe Ross pflichtet ihr bei. Sie nutzt die Treppe häufig auf dem Weg zur Bushaltestelle, jetzt muss sie sich vorsichtig heruntertasten. In der Vergangenheit, so berichten auch Dorit Zimmermann und Maria Hövelmann, habe es sogar schon einen schweren Sturz gegeben.

Hans-Peter Drabent (CDU), Vorsitzender der örtlichen Seniorenunion, hat sich der Sache angenommen. Über CDU-Fraktionschef Karl-Jürgen Schmitz habe er eine Eingabe bei Bürgermeister Arno Nelles (SPD) gemacht. Mit der Bitte, dafür Sorge zu tragen dass mit Blick auf die Verkehrssicherungspflicht der Stadt eine entsprechende Absicherung, etwa ein Handlauf, ergänzt werde. In der 16. Kalenderwoche sei das gewesen. Bislang aber, so Drabent enttäuscht, habe der Bürgermeister noch nicht reagiert.

Unsere Zeitung hat im Rathaus nachgefragt: Das Treppengeländer sei bestellt und werden noch installiert, wann genau könne man noch nicht sagen, teilt Stadtsprecher Bernd Schaffrath mit.

(bea)
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