Neue Bienenvölker am Alsdorfer Energeticon

Vom Zuchtverein Alsdorf-Bardenberg unterstützt : Neu angesiedelte Bienenvölker am Energeticon

Betreut werden die in der Naturzone des Energeticons nebeneinander stehenden Bienenstöcke ab sofort von der Imker-AG der Realschule und Energeticon-Mitarbeitern.

Summ, summ, summ – Bienchen summ herum. Das können die zwei neu angesiedelten Bienenvölker auf dem Energeticon sicherlich. Ein Bienenstock gehört der Realschule im Kubiz und einer dem Energeticon. Die darin beheimateten Bienenvölker wurden vom Bienenzuchtverein Bardenberg-Alsdorf gestiftet.

Betreut werden die in der Naturzone des Energeticons nebeneinander stehenden Bienenstöcke ab sofort von der Imker-AG der Realschule und Energeticon-Mitarbeitern, wobei der Imkerverein immer wieder gerne mit Tipps zur Seite steht, wie dessen Vorsitzender Toni Ratte und Philipp Elsässer, der die Bienenvölker aufzog, versicherten.

Ausgerüstet mit weißen Schutzjacken, den dazugehörigen Hüten mit Gesichtsschutz und Handschuhen standen sie da, die Schülerinnen und Schüler der Imker-AG, und verfolgten mit Interesse die Umsiedlung der Bienenvölker aus ihrem bisherigen Zuhause in ihr neues Heim durch die Herren des Imkervereins.

Imker-Kurse absolviert

Geleitet wird die AG von Hanno Bennemann, seit Februar Gesamt­schul-Schulleiter a.D., der schmunzelnd von Realschul-Schulleiterin Reinhild Behr-Bennemann als „unsere neue Studentische Hilfskraft“ vorgestellt worden war. Unterstützt wird ihr Mann dabei von Lehrerin Sandra Salomon. Beide haben zu diesem Zweck Imker-Kurse absolviert.

Die Natur zu beobachten und mit ihr zu arbeiten eröffnet neue Perspektiven. Nach anfänglicher Theorie steht nun die Pflege und Fürsorge der vielen Bienen an sowie am Ende das Honigernten. Die Nachwuchs-Imker lernen dabei vieles über Bienen und die Imkerei kennen.

Vom Ei zum Insekt

Sie erleben die Entwicklung der Biene vom Ei über die Made und Puppe zum fertiges Insekt mit. „Die Bienen passen gut in unsere Naturzone, in der bereits ein Kreuzkrötenbiotop angelegt ist“, freute sich Energeticon-Geschäftsführer Thomas König.

Durch die Ansiedlung der Bienen mache man darauf aufmerksam, dass es Geschöpfe Gottes sind, die eine große ökologische Rolle spielen und leiste damit einen Beitrag zum Umweltschutz. Die Koordinatorinnen für Projekte zwischen Kooperationsschulen und Energeticon, Brigitte Richter und Joanna Harlander-Kleeblatt, haben bereits weiterführende Ideen.

Bienenbotschafter

So können sie sich vorstellen, Schüler als Bienenbotschafter auszubilden, um den Gedanken an den dringend nötigen Natur- und Artenschutz weiterzugeben. Denn jeder Einzelne könne einen wichtigen Beitrag leisten, hieß es.

Mal abgesehen davon, dass die Honigbiene den goldenen Sirup liefert, bestäuben die Tierchen und ihre circa 100 Artenkollegen schließlich auch noch Blumen und Grünpflanzen.

(dag)
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