Würselen: „Nacht der 100.000 Kerzen” für den Frieden

Würselen: „Nacht der 100.000 Kerzen” für den Frieden

Der vielen Opfer der Atombombenabwürfe vor 65 Jahren will die Würselener Initiative für den Frieden am Donnerstag, 5. August, bei einer „Hiroshima-Nacht der 100.000 Kerzen” gedenken.

Um 21 Uhr beginnt der Abend auf dem Platz vor St. Sebastian. Enden soll er erst um 0.15 Uhr, dem Zeitpunkt der Explosion über Hiroshima. Nach einem Grußwort des Bürgermeisters Arno Nelles, der der „Vereinigung der Bürgermeister für den Frieden” beigetreten ist, wird der katholische Pastoralreferent an der Aachener City-Kirche, Dieter Spoo, zum Thema „Atomwaffen-freie Welt” sprechen.

Das Inferno von Hiroshima und Nagasaki wird Christa Nickels, Parlamentarische Staatsekretärin a.D., beleuchten. Sprechen werden zudem der Herausgeber des „Aachener Friedensmagazins”, Otmar Steinbicker, und August Rößner vom Vorstand der „Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter”.

Den musikalischen Rahmen bestreitet die Sängerin „Blue Flower” mit Antikriegsliedern. Die Hauptaktion - der Aufbau eines Anti-Atomkriegs-Zeichens aus hunderten Windlichtern - wird von Franz-Josef Ritzerfeld, Gitarrist des „Neuen Chors Würselen”, begleitet. Texte zum Thema „Krieg” tragen Mitglieder des Arbeitskreises „Kein Vergessen”, des Fördervereins der Stadtbücherei und der „terre des hommes”-AG Aachen vor.

Brigitte Hirtz und Marlu Delahaye leiten zu Meditationstänzen an. Unter Anleitung von Edith Gründler können Papierkraniche gefaltet werden - das Symbol des Überlebenswillens des tödlich strahlengeschädigten Hiroshima-Mädchens Sadako.