Mobilität in Baesweiler

Mobilität in Baesweiler : Gefahren und Belastungen im Blick

Die von der Baesweiler Verkehrskommission vorgeschlagenen Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wurden jetzt vom Ausschuss für Umwelt und Verkehr beraten und die Verwaltung entsprechend mit der Umsetzung beauftragt.

Der Verkehrskommission gehören fünf Ratsvertreter an, drei der CDU und je einer von SPD und Grünen. Begleitet von Vertretern der Verwaltung nimmt diese Gruppe bei „Bereisungen“ im Stadtgebiet jeweils eine Reihe von Örtlichkeiten ins Visier – oft aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung – und berät für den „großen“ Fachausschuss die daraus zu ziehenden Konsequenzen vor. Dieser „segnete“ nun einige Vorüberlegungen ab.

Tempo-30-Strecken

Unter anderem soll sich die Stadtverwaltung (auf Antrag des CDU-Ortsverbands Oidtweiler) mit der Einrichtung eines Fußgängerüberwegs auf der Bahnhofstraße, Höhe Heinrich-Kemp-Weg, befassen mit Blick auf den dortigen Kindergarten. Auf der Albert-Schweizer-Straße soll ab Ecke Siegenkamp bis Ecke Urweg eine Tempo-30-Strecke eingerichtet werden.

Geschwindigkeit reduzierende Maßnahmen sollen für die Straße Am Ringofen entwickelt werden. Dort haben Anwohner davon berichtet, dass der Verkehr sich auf dieser Straße stark erhöht habe. Zudem werde auf diesem Abschnitt zu schnell gefahren. Geschwindigkeitsmessungen der Städteregion haben dies zwischenzeitlich bestätigt

Mit Bau der Bundesstraße 57n, die Durchgangs- und Schwerlastverkehr aufnimmt, um Wohnbereiche zu entlasten, gilt seit Ende Juli 2014 auf verschiedenen Straßen im Stadtgebiet von Baesweiler ein Durchfahrverbot für Lkw, es sei denn, dass etwa berechtigte Anliegen wie etwa bei der Anlieferung von Material vorliegen.

Nun bietet sich mit dem Bau der L50n, die von der Kreuzung Konrad-Adenauer-Ring/Hauptstraße in einem Bogen über freies Feld bis zur L50 auf Höhe des Umspannwerks (ehemaliges Steinkohlekraftwerk) führt, eine weitere Möglichkeit, Wohnstraßen in Setterich zu entlasten. Mit der Fertigstellung der L 50n in diesem Jahr soll das grundsätzliche Durchfahrtverbot für Lastwagen auch in der Schmiedstraße sowie auf der Hauptstraße zwischen L225/L50n und Schmiedstraße in Abstimmung mit der Städteregion durch Aufstellen entsprechender Schilder umgesetzt werden. Konkret geht es um das „Verbot für Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen, einschließlich ihrer Anhänger und Zugmaschinen, ausgenommen Personenkraftwagen und Kraftomnibusse“ mit dem Zusatz „Anlieferverkehr frei“.

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