Herzogenrath: Maxime Herbord aus Herzogenrath verlässt den „Bachelor“ freiwillig

Herzogenrath : Maxime Herbord aus Herzogenrath verlässt den „Bachelor“ freiwillig

Maxime aus Herzogenrath kämpft nicht mehr in der RTL-Kuppelshow „Der Bachelor“ um das Herz von Daniel Völz. Nach einem Wildwest-Einzeldate mit dem Bachelor in Texas verließ die 23-Jährige die Show in der sechsten Folge freiwillig und noch vor der Vergabe der Rosen, die das Ticket in die nächste Runde bedeuten. Kristina Toussaint sprach mit Maxime Herbord über ihr plötzliches Ausscheiden.

Sie haben den Kampf um den Bachelor freiwillig aufgegeben — Wieso?

Maxime Herbord: Ich hatte mir von Anfang an vorgenommen, immer ehrlich und offen zu sein. Im Laufe der Sendung und dann vor allem während des Einzeldates habe ich gemerkt, dass es einfach nicht funkt. Am schwersten war dann, das Daniel zu sagen. Ich wollte aber auch den anderen Damen gegenüber fair sein, weil ich gemerkt habe, dass bei vielen schon echte Gefühle entstanden sind.

Woran haben Sie gemerkt, dass es nicht passt?

Herbord: Daniel ist ein sehr offener Mensch. Ich bin eher zurückhaltend. Deshalb habe ich schon früh Zweifel gehabt, ob es zwischen uns passt. Dieses Gefühl hat sich dann nur noch weiter verstärkt.

Hat man in so einer Situation überhaupt die Gelegenheit, jemanden kennenzulernen? Haben Sie sich mehr von dem Format erwartet?

Herbord: Es kommt natürlich auf die Fragen an, die man dem anderen stellt. Besonders am Anfang ist es schwierig, die richtigen Fragen zu stellen. Ich dachte vor Beginn der Sendung wirklich, das sei einfacher. Als ich die Zusage für die Sendung bekam, habe ich mich einfach mal darauf eingelassen. Man kann aber vorher absolut nicht einschätzen, wie es laufen wird.

Wie war es, mit 20 fremden Frauen in einem Haus in Miami zu leben?

Herbord: Das ist eine komplette Extremsituation. Während man früher in der Schule ganz viele verschiedene Charaktere hatte, sind hier dann nur die Frauen mit den ganz starken Charakteren anwesend. Da ich selbst nicht so bin, habe ich versucht, mich rauszuhalten und mich an jeglicher Art von Zickenkrieg nicht zu beteiligen.

Die Kandidatinnen dürfen die Umgebung der Villa nicht verlassen. Wird es da nicht auf die Dauer langweilig?

Herbord: Klar kam es schon einmal vor, dass man Langeweile hatte. Aber dann hatte man ja auch die anderen Mädels, mit denen man sich unterhalten konnte. Ich habe mich sehr gut mit meinen „Roomies“ Janina, Jessica und Clarissa verstanden — mit ihnen würde ich auch nach Ende der Sendung gerne den Kontakt halten.

Was nehmen Sie noch aus der Erfahrung „Bachelor“ mit?

Herbord: Es ist einfach sehr wichtig, sich selbst treu zu bleiben und sich gegenüber anderen nicht zu verstellen. Es klingt kitschig, aber man muss einfach auf sein Gefühl hören. Und wenn sich etwas falsch anfühlt, muss man darauf reagieren.

Was steht in Ihrem Leben als nächstes an?

Herbord: Ich studiere zurzeit noch Design und beginne jetzt mein letztes Bachelor-Semester. Danach möchte ich mich noch auf einen Masterplatz in Köln bewerben. Bisher war mein Plan, Gamedesignerin zu werden. Bei den Dreharbeiten habe ich aber festgestellt, dass ich auch sehr spannend fand, was die Produktions-Leute vor Ort gemacht haben — da will ich vielleicht auch einmal hinein schnuppern.

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