Das Goldene Wappen für CDU Politiker : Mathias Puhl zeigt sich erfreut über Auszeichnung der KG Narrenzunft

Das Goldene Wappen für CDU Politiker : Mathias Puhl zeigt sich erfreut über Auszeichnung der KG Narrenzunft

Am 20. Januar des neuen Jahres wird Mathias Puhl aus Baesweiler wohl sehr früh aufstehen müssen. Nicht nur das, der Kommunalpolitiker wird wohl auch bis in den späten Abend hellwach sein. Es wird also eine anstrengende Schicht. Denn dieser Tag mit allem „Pipapo“ ist ausschließlich ihm gewidmet.

Mathias Puhl wird dann das Goldene Wappen der KG Narrenzunft erhalten. Diese Auszeichnung bringt mit sich, dass die Stifter nebst Wappenträger und Gästen sich nahezu in einen Rausch hineinfeiern. Bisher war das jedenfalls immer so. Morgens um 11 Uhr beginnt die „Alte Scheune“ des Kulturzentrums zu schaukeln. Und das lässt nicht nach, bis die Kondition am Abend verbraucht ist.

Ins Rathaus gelockt

Der völlig ahnungslose neue Wappenträger wurde von Bürgermeister Dr. Willi Linkens ins Rathaus gelockt. Dort im Nebenzimmer warteten schon Narrenzunft-Vorsitzender Antoni Messias, sein Stellvertreter Edi Ksellmann und Geschäftsführerin Heike Belter. Um Mathias Puhl, er ist Fraktionsvorsitzender der CDU in Baesweiler, mit seiner neuen „Rolle“ zu konfrontieren. Der nächste Wappenträger mochte erst nicht glauben, was da auf ihn zukommt. Er räumte ein, „ich bin ja eher ein Konsument des Karnevals und vereinsmäßig auch bei den Junggesellen aktiv. Aber ich freue mich so sehr über diese Auszeichnung“.

Gerade das mögen ja die Verantwortlichen der Narrenzunft, wie Antoni Messias herausstellte. Auch wenn Puhl nicht in vorderster Reihe der Jecken zu finden ist, so haben die KG Narrenzunft und Freunde doch erkannt, wie sehr Mathias Puhl dem jecken Brauchtum verfallen ist.

Bei der sich nachziehenden Fotosession wurde das dann auch gleich deutlich. Als Antoni Messias schon mal probeweise „et Höttche“ („Kretzchen“) übers Haupt des nächsten Wappenträgers stülpte, bekam Puhl leichte Gefühlswallungen. „Das fühlt sich ja an, wie eine Krönung“, meinte er lachend. Sehr stolz darf der Christdemokrat auch auf den Umstand sein, dass der vor kurzem gestorbene Herbert Kusseler ihn noch ausgesucht hatte, diesen Preis zu bekommen.

Dies hatte auch bei Kusselers Ehefrau Anklang gefunden, wie Antoni Messias bei der Bekanntgabe unterstrich. Herbert Kusseler galt als der Vater des Wappens und hatte 1999 diese Idee umgesetzt. Willi Linkens freute sich mit seinem Freund Puhl, der dem Rat seit 1999 angehört und 15 Jahre Chef der Baesweiler Union ist. Linkens nannte den künftigen Wappenritter „einen stillen Genießer, der aber ganz engagiert im Karneval mitmacht“.

Das Ganze hat aber auch noch eine ausgesprochen karitative Seite. Zur Wappenverleihung wird auch immer eine Spendenaktion gestartet, die zu Gunsten von sozialen Einrichtungen in Baesweiler ausgerichtet wird.

(mas)
Mehr von Aachener Nachrichten