Alsdorf: Mandolinen-Gesellschaft bietet abwechslungsreiche Melodien

Alsdorf : Mandolinen-Gesellschaft bietet abwechslungsreiche Melodien

Ein eindrucksvolles Frühjahrskonzert mit abwechslungsreichen Melodien bot die Mandolinen-Konzert-Gesellschaft Mariadorf (MaKoGe) jetzt im gut besetzten Forum der Marienschule Alsdorf-Blumenrath. Auch diesmal zeigte sich, dass die MaKoGe Mariadorf unter Vorsitz von Christa Rosarius sich auf ihr treues Publikum seit Jahren verlassen kann.

Dies brachte die Vorsitzende bei der Begrüßung auch zum Ausdruck und freute sich besonders über den Besuch von Bürgermeister Alfred Sonders und die Vertreterin des Bundes Deutscher Zupfmusiker, Katja Ruhrberg. Als eine Bereicherung im Programmablauf erwies sich auch die Mitwirkung der Sopranistin Sabrina Simon, von ihrer Mutter, Gabriele Simon, auf der Gitarre begleitet.

Ihr erstes Lied „Sound of Silence“ wurde auch von den Gitarristen der MaKoGe begleitet. Das Duo überzeugte ebenfalls mit seinen anderen Liedern wie „Küss mich, halt mich“ und nach der Pause mit „Gold von den Sternen“ von Michael Kunze. Der Auftritt von Mutter und Tochter Simon war für die Besucher ein Ohrenschmaus, mit viel Beifall bedacht.

Das Stammorchester der MaKoGe hatte sich selbst unter der Leitung der stets sachlich, aber dennoch fröhlich wirkenden Renate Reich, die Seele der Konzertgesellschaft, mit 14 Liedern vor eine große Herausforderung gestellt, die bestens gemeistert wurde.

Inhaltsreiche Beschreibung

Dass die Besucher hierbei immer aufmerksam waren, dafür sorgte auch die Moderatorin Roswitha Kaußen, die sich im Vorfeld viel Mühe gemacht hatte und es durch die inhaltsreiche Beschreibung der einzelnen Lieder bestens verstand, die Neugierde des Publikums weit mehr als zwei Stunden hoch zu halten. Mit dem Karl-Boss-Marsch stieg man schwungvoll in das Programm ein. Bei dem folgenden Titel „The Filipino Shuffle“ handelte es sich um einen philippinischen Tanz.

So ging es von einem zum anderen Höhepunkt, zum Beispiel mit dem Dauerbrenner in der Gitarrenmusik — „Spanische Romanze“ — von Sabrina Simon gesanglich dargeboten und von Mutter Gabriele mit den Gitarristen der MaKoGe begleitet. Aus dem Stück „It´s Swingtime“ von Willi Fries entstand der „Boogie-Woogie“, woran sich viele Besucher noch erinnern konnten. Mit „Ein Schiff wird kommen“ ging man in die Pause.

Danach standen immer noch sieben Melodien zur Aufführung an, vom Orchester glänzend mit Gefühl gemeistert, unter anderem „Can You Feel the Love Tonight“ aus „König der Löwen“ von Elton John. Mit „Der dritte Mann“, „Strauss-Walzerklänge“ und „Capri-Fischer“ sorgte man für einen tollen musikalischen Endspurt, Beifall umrauscht, so dass man an einer Zugabe mit dem Bergmanns Liedermarsch von Karl Huppertz, dem unvergessenen langjährigen Dirigenten in der Nachkriegszeit, nicht vorbei kam.

Strahlende Dirigentin

Lang anhaltender Beifall war der mehr als verdiente Lohn für alle Aktiven, besonders aber auch für die Dirigentin Renate Reich. Sie strahlte nach dem Marathon-Konzert.

(rp)
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