Benefizprojekt : Malobonlauf für guten Zweck

Gemeinsam mit Sprecher Alexander Pontzen zählten alle ab zehn rückwärts. „10. 9, 8, ..., 2, 1 und los." Die rund 630-köpfige sportliche Menschenmenge auf dem Sportplatz am Schulzentrum setzte sich in Bewegung - vorneweg die Läufer, dann die Walker.

Es war bereits der zwölfte Solidaritätslauf zugunsten des Malabon-Projektes, den das Städtische Gymnasium ausrichtete.

Schüler, Lehrpersonal und auch einige Eltern nahmen am „Malabon-Lauf" teil. Hoch motiviert unter den Anfeuerungsrufen der Zuschauer liefen oder walkten sie Runde um Runde über den Sportplatz und durch das angrenzende Broichbachtal.

Eine Runde war übrigens 2,5 Kilometer lang. Im Vorfeld hatten die Teilnehmer im Bekannten- und Verwandtenkreis fleißig Sponsoren gesammelt, die ihnen für jeden gelaufenen Kilometer einen selbst gewählten Betrag in Aussicht stellten.

Der stellvertretende Schulleiter Markus Fabricius dankte allen - ob aktiver Teilnehmer oder Helfer - die sich in irgendeiner Weise engagierten.

Die „Projektgruppe Malabon und die Dritte Welt" unterstützt bereits seit 31 Jahren in Malabon, einem Stadtteil von Manila auf den Philippinen, eine Kirchengemeinde bei ihrer Anstrengung, den Armen eine Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Mehr als 360.000 Einwohner (etwa 18.000 Menschen pro km²) besiedeln den von unzureichender Hygiene, Armut, Obdachlosigkeit und Analphabetentum gekennzeichneten Teil. Ebenfalls seit 31 Jahren engagiert sich die Schulgemeinde für das Partnerschaftsprojekt.

Mit dem Malabon-Lauf leistet das Städtische Gymnasium einen Beitrag zum Erfolg der Projektarbeit auf den Philippinen.

Laut Cheforganisator Herbert Schmetz von der Projektgruppe Malabon, der übrigens selber im Nordic-Walking-Stil mit walkte, werden es nach ersten Berechnungen circa 17.000 Euro sein, die erlaufen beziehungsweise erwalkt wurden und auf das Malobon-Konto überwiesen werden können.

(dag)
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