Baesweiler: Lebendiger Aktivurlaub klingt ruhig und besinnlich aus

Baesweiler: Lebendiger Aktivurlaub klingt ruhig und besinnlich aus

Zwei Wochen lang haben die Teilnehmer des Aktivurlaubs Körper und Geist trainiert. Schonende Übungen oder schwerere Belastungen, körperliche Anstrengung oder Besinnliches für die Seele - im umfangreichen Programm war für jeden etwas dabei. Nun endete der 22. Aktivurlaub mit einem gemütlichen Beisammensein in der Mehrzweckhalle.

Einen neuen Teilnehmerrekord konnte Baesweilers Bürgermeister Dr. Willi Linkens allerdings nicht vermelden. Dafür gab es mehrere Gründe. Da derzeit das Hallenbad saniert wird, mussten die Wassersportler in das kleinere Lehrschwimmbecken an der Grengracht ausweichen.

Daher wurde auch die Zahl der Angebote im kühlen Nass etwas zurückgefahren. Zudem waren einige Veranstaltungen wegen zu heißem oder regnerischem Wetter schlechter besucht als gewohnt, so das Fazit der Veranstalter. Dennoch: Linkens und Kulturamtsleiter Wolfgang Ohler sind mit dem Anklang des Angebots in der Bevölkerung „zufrieden”. Linkens: „Das war wirklich eine ganz tolle Resonanz. Und die Zahl ist noch ausbaufähig.”

Sehr viele Teilnehmer machten angesichts schönen Wetters bei den Radtouren mit. Auch das Nordic Walking war - wie stets - gut besucht. Erstmals im Programm war ein Handballtraining des BSC Setterich.

Dass sich so viele junge Sportinteressierte das Spiel der starken Männer mit den kleinen Bällen ansehen wollten, war für die Organisatoren schon eine Überraschung. Neben dem Handball war auch eine andere klassische Sportart sehr beliebt: Beim Geräteturnen machten 60 junge Mädchen ihre Übungen.

Linkens freute sich, dass es den Übungsleitern gelungen war, so viele Leute zur Ertüchtigung von Körper und Geist zu motivieren. An den immer neuen Angeboten sehe man, wie viel Kreativität die Ehrenamtler mitbringen.

Kreativ war auch Diakon Udo Haak. In seiner Veranstaltung „Dreiklang” las er besinnliche Texte vor. „Der Aktivurlaub war für uns so etwas wie eine Steilvorlage”, erklärte Haak.

„Da wollten wir als Katholische Kirche auch dabei sein.” Bei der Veranstaltung kamen rund 70 Menschen unterschiedlicher Konfessionen zusammen. Nachdem die ersten geistlichen wie weltlichen Texte in der Settericher Kirche gelesen waren, ging die Gruppe weiter zur Lovericher Kirche und im Anschluss zum Puffendorfer Gotteshaus.

Die Stimmung dieses Nachmittags wollte Udo Haak nochmals aufleben lassen. Bei der Abschlussveranstaltung hatte er einige seiner Texte im Gepäck. So sorgte er für einen ruhigen Ausklang der beiden lebendigen Aktivurlaubwochen.