Lebende Krippe auf Burg Wilhelmstein

Burg Wilhelmstein : „Lebende Krippe“ lockt Schaulustige

Der Stern auf dem Fried der Burg Wilhelmstein entfaltete seinen vollen Glanz und schickte die frohe Botschaft von der Geburt Jesus von Nazareth im Stall von Bethlehem ins Land hinein.

Die vielen Darsteller der „Lebenden Krippe“ zogen die Besucher mit ihrem Gesang, ihren Kostümen und der Weihnachtsgeschichte in ihren Bann.

Seit 21 Jahren zählt die „Lebende Krippe“ im Freilichtrund von Burg Wilhelmstein zu den Höhepunkten in der Weihnachtszeit in Würselen und Umgebung. Der Judo-Club Würselen und die AG 60+ präsentierten am dritten Adventssonntag wieder ein Erlebnis für Kinder und Erwachsene. Vor allem strahlten die Augen der Kinder, sie lauschten gespannt, als die Weihnachtsgeschichte von Erich Opreé spannend erzählt wurde.

Dirk Heinen, der durch das Programm führte, hieß die Gründerin Hanny Wendel herzlich willkommen und dankte ihrer Tochter Sabine Fröschen, weil sie die Regie zum neunten Mal übernommen hat. Ein weiterer Gruß galt dem stellvertretenden Bürgermeister Winfried Hahn.

Vor allem die Kinderaugen strahlten angesichts der zwei niedlichen Ponys, des Esels und der zwei Schafe, die links und rechts das Geschehen auf der Bühne einrahmten. Die Ponys schickte der Ponyhof Zintzen aus Kaisersruh, die anderen Tiere und das viele Stroh stellte Landwirt Josef Mertens aus Scherberg zur Verfügung.

Zum sechsten Mal mit Gesang dabei waren die Wöschelter Prinzen. Die Besucher durften kräftig mitsingen. Für Dieter van Horn war es wieder ein besonderes Erlebnis, denn seit 20 Jahren unterstützt er als Hirte und Sänger diese schöne Tradition. Nach einem Blockflötenspiel der Kinder des Posaunenchores sangen die Kinder der katholischen Kindertagesstätte St. Balbina unter der Leitung von Maria Roth Weihnachtslieder.

Während Maria, dargestellt von Anne Krell und Josef, gespielt von Josef Nacken, keinen Platz in der Herberge fand und ihr Kind im Stall zur Welt brachte, intonierte der Posaunenchor Würselen-Richterich, unter der Leitung von Siegried Engelbrecht adventliche und weihnachtliche Weisen.

Das Friedenslicht aus Bethlehem erreichte auch die Burg Wilhelmstein. Überbracht wurde es von Aktiven der DJK Westwacht, und es wurde von einem Engel in Empfang genommen, um es anschließend an die Besucher weiterzureichen. Auch in diesem Jahr war der Eintritt frei, den Reinerlös erhält die katholische Kindertagesstätte St. Balbina.

Alle kleinen und großen Besucher waren sich einig: Es war eine schöne und besinnliche Einstimmung auf die bevorstehenden Festtage.

(fs)
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