Kulturrucksack in Herzogenrath 2019

Programm Kulturrucksack : Songs, Tanz und Theater gegen die Klimakrise

Songs, Tanz und Theater gegen die Klimakrise wurden in der Aula des Gymnasiums Herzogenrath eindrucksvoll präsentiert.

„Eine Welt – viele Klänge" unter diesem Leitmotto sind in Herzogenrath im Rahmen des Kulturrucksackprogramms der Städteregion in den vergangenen Wochen Songs entstanden, die aktuelle gesellschaftliche Fragen thematisieren und auch ganz persönliche Zugänge zu den Klängen der Welt erschließen.

Die Moderation an diesem Abend hatten Julia Schares und Martin Eibach übernommen. Ein besonderer Dank ging an die Gastfamilien, für die Aufnahme der jungen Schauspieler. Das Schulorchester unter der Leitung von M. Eibach spielte „Tango Espressivo“. Der Chor sang „Ja, die Schule“, anschließend wurde das Hip-Hop-Tanzprojekt „One World“ vorgestellt.

„Los Carnavales“ mit Gabriel Pérez, Klarinette, Martin Schulz, Violine, Jürgen Schulz, Klavier und Dirk Barde, Kontrabass, begeisterten ebenfalls das Publikum.

Mit der jugendlichen Theatergruppe „Teatro Trono“ aus Bolivien war zugleich die Kinder-Kultur-Karawane, eine Projektgruppe der Hamburger Initiative „Creactiv für Klimagerechtigkeit" zu Gast.

„El Manana es Hoy – Die Zukunft beginnt heute“, lautet das Motto, unter dem sich „Teatro Trono“ vor inzwischen 30 Jahren zusammengefunden hat. Die Jugendlichen wollten nicht mehr auf Veränderung in der Zukunft warten, sondern diese tatkräftig selbst in die Hand nehmen.

Ein einsames Mädchen trägt etwas auf dem Rücken, etwas, das sie sehr schätzt. „Das Mädchen sucht nach einer Heilung, einem Heilmittel für den Planeten, der erkrankt ist und kurz vor dem Tod steht. Deshalb trägt sie es mit großer Vorsicht. Bei der Suche trifft das Mädchen auf dunkle Gestalten, die es verfolgen. Sie wollen sich den Planeten aneignen, um sich auf dessen Kosten weiter zu bereichern, ohne sich um etwas anderes als Geld zu kümmern.

Aber das Mädchen trickst die dunklen Gestalten aus und schafft es so, ihnen zu entkommen. Die jungen Akteure zeigten in einer lebendigen Performance, wie ökologisches Engagement, karnevalistische und improvisatorische Musik zusammenpassen können.

(fs)