Baesweiler: Küster-Nacht: Von Streik bis Zapfenstreich

Baesweiler: Küster-Nacht: Von Streik bis Zapfenstreich

So lustig kann es nach Aschermittwoch trotz Zapfenstreich und sonstigen Wehwehchen zugehen: Bei der Küster-Nacht im Kulturzentrum Burg Baesweiler lassen die Gäste ihre eigenen Sorgen daheim und lauschen stattdessen gespannt den Akteuren auf der Bühne.

Einmal mehr mit Bravour ließ Frank Küster das vergangene Quartal Revue passieren: „Vom politischen Aschermittwoch über die Fastenzeit und die Erinnerungen an den zurückliegenden Karneval über den Benzingipfel, den Lokführerstreik und die Alltagsprobleme junger Eltern bis hin zum Zapfenstreich für Karl-Theodor von und zu Guttenberg ist heute alles dabei”, kündigte Küster an. Und hatte damit nicht zu viel versprochen.

Keine Frage, dass Küster sich zunächst einmal genüsslich des Themas „Guttenberg” annahm: „KT hat die Segel gestrichen, er ist der aufregendste Plagiatfall seit dem Aufleben von Milli Vanilli”, schmunzelte Küster.

Aber auch aktuelle Jubiläen wie der 40-jährige Geburtstag der „Sendung mit der Maus” fanden ihre musikalische Umsetzung. Modern improvisiert, aber mit der unverkennbaren Melodie der „Maus”, bot das „Baesweiler Burgorchester” ein echtes Highlight.

Der krönende Abschluss des Abends war Gaststar „Obel”, ein alter Freund von Küster und ein Urgestein der deutschen Comedy. Mit Gebiss, dicker Hornbrille und einem selbstgebastelten Hörgerät veranschaulichte er, wie er wohl in 30 Jahren aussehen wird.

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