Alsdorf: Kreuzanlage mit Korpus wieder hergerichtet

Alsdorf: Kreuzanlage mit Korpus wieder hergerichtet

Die St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Mariadorf zeigt hohes Bürgerengagement: Seit Jahren pflegen Waltraud D‘Antuono und ihr Mann Gino — beide sind Schützen der Hubertus-Bruderschaft Mariadorf — die Kreuzanlage an der Eschweilerstraße/Ecke Querstraße. Tatkräftig dabei unterstützt werden sie auch von den Mitgliedern Uschi und Günter Liska.

Als im vergangenen Jahr der Korpus am Kreuz mutwillig so zerstört wurde, dass eine Reparatur nicht mehr möglich war, fühlten sich die Hubertus-Schützen berufen, die Anlage wieder herzurichten.

Durch Spenden aus den eigenen Reihen, der Sparkasse und einigen umliegenden Geschäftsleuten sowie der Alemannia wurde die notwendige Summe für einen ganz neuen Korpus aufgebracht. Mit Unterstützung des Eigenbetriebs technische Dienste der Stadt Alsdorf wurde die Anlage hergerichtet und der Jesus-Korpus am Kreuz angebracht.

Pater Siegers, der zur Einsegnung gekommen war, skizzierte die historische Bedeutung der Anlage, besonders für die Fronleichnamsprozessionen, die von der Pfarrkirche St. Cornelius ausging, durch Hoengen führte und über Warden und Mariadorf zurück zu St. Cornelius führte. „Diese Kreuzanlage ist Dreh- und Angelpunkt des alten Mariadorfs“, betonte Pfarrer Siegers.

Bürgermeister Alfred Sonders lobte das Engagement der Mariadorfer Schützen: „Ich finde es vorbildlich, wie Sie sich in Ihrem Stadtteil engagieren“, sagte er, „die Herrichtung der Anlage ist da nur ein Beispiel.“

(hob)