Konzert mit Backyard Gamblers und Crossroads

Backyard Gamblers“ und „Crossroads“ im Konzert : Rock, Pop und Soul treffen Classic Blues

Acht Musiker auf einer gefühlt drei mal drei Meter kleinen Bühne. Das geht. Und wie das geht! Aus dieser Enge zwischen Schlagzeug, Gitarren und Keyboard entwickelte sich eine Kraft, die der Musik und ihren Interpreten gut tat.

Im „Alten Bahnhof“ Würselen hatte die heimische Cover-Band „Crossroads“ zum Konzert geladen.

Unter dem Motto „Rock, Pop und Soul, von den 70ern bis heute, meets Classic Blues“ war die Location auch schnell mit Konzertgästen zugestellt. Dazu hatte „Crossroads“ mit der Darmstädter Band „Backyard Gamblers“ eine zweite Formation eingeladen, die den Blues in Reinkultur beherrscht. Abwechselnd wurde auf beiden Bühnen gespielt. Ein gutes Konzept, wie sich schnell herausstellte. Die Lokalmatadoren ließen ihren Gästen aus Darmstadt den Vortritt, die beispielsweise mit Songs von Tony Joe White – dem „Erfinder“ des Swamp-Rocks aus New Orleans – das Publikum auf schnellstem und kürzestem Wege mitnahm. Dazu spürte man, wie sich inanderen Songs auch das Erbe der Band „Ten Years After“ wiederfand. Auch die JJ Cale-Nummer „Lies“ wurde vom Publikum gefeiert.

In der Formation Meike Hahn (Gesang), Lisa Jäckel (Gesang), Michael Müsseler (Gitarre, Gesang), Michael Fluck (Gitarre), Willi Mohr (Gitarre, Percussion), Volker Schulz (Keyboard), Thorsten Rolf (Bass) und Norbert Pütz (Schlagzeug) machte „Crossroads“ kräftig Party-Alarm. „I Shot the Sheriff“, Proud Mary“ (in der Turner-Version) oder auch „Purple Rain“ und Alice Murtons Hit „I got no Roots“ erzeugten Tanz-Feeling.

Die Würselener Formation entstand 2002, aus dem dortigen Gymnasium heraus. Dort war Willi Mohr als Lehrer tätig und formte die Band, die ehemals aus Schülern von ihm bestand. Wir treten sechs bis acht Mal jährlich auf“, führte es Mohr – eigentlich Aachener – immer wieder in seine berufliche Heimat zurück. „Wir könnten unser Programm sicherlich noch weiter ausbauen, aber so zählt in erster Linie der Spass an der Musik“, erzählte Mohr am Rande des Konzertes. Dieser Mix aus Blues, Rock und Pop kam bestens an und suchte nach vielen Aussagen des Publikums nach einer Wiederholung.

(mali)