Herzogenrath: Kompromissloses „Roda Rock”-Festival

Herzogenrath: Kompromissloses „Roda Rock”-Festival

Bei der Vielfalt wurden deutliche Abstriche gemacht. Bei der Qualität allerdings nicht. Bei seiner fünften Auflage hatte das „Roda Rock”-Festival vor allem Fans der brachialeren Gangart viel zu bieten.

Wo früher auch Funk, Reggae und Pop beim Open Air auf dem ehemaligen Freibadgelände ihren festen Platz im Programm hatten, dominierten jetzt Hard- und Metalcore sowie ein Schuss Industrial. Auch ein Versuch, das eintägige Musikevent in einer festen Szene zu etablieren.

Berthold Koerver ist als Projektleiter des städtischen Festivals auch im Jahr fünf nach dem Neustart der „Roda Rock”-Reihe noch experimentierfreudig. „Der Zuspruch im vergangenen Jahr war leider nicht so groß”, sagt er. „Zu viele verschiedene Stile, zu wenig Musikfans, die sich auf einen Nenner einigen konnten und sich auch auf Bands aus anderen Genres einließen.”

Diese Gefahr bestand diesmal nicht. Beinahe ausnahmslos gab es harte Gitarren und nicht minder harten Gesang, die ihr Publikum fanden. Gut 700 Zuschauer waren es im Lauf des langen Tages, von 12 Uhr mittags bis kurz vor Mitternacht.