Herzogenrath: Kleinkinderspielplatz soll im Frühjahr 2018 fertig werden

Herzogenrath : Kleinkinderspielplatz soll im Frühjahr 2018 fertig werden

Die Planung des Kleinkinderspielplatzes an der Kämpchenstraße nimmt langsam Gestalt an. Am Donnerstag wird den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses der Entwurf präsentiert.

Im Zuge der Erschließung des Neubaugebiets „Kämpchenstraße/Dornkaul“ ist in den Planungen und Vereinbarungen mit der Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbh als zuständiger Erschließungsträger auch das Anlegen eines Spielplatzes vertraglich vereinbart worden. Im Frühjahr 2018 kann voraussichtlich mit den Baumaßnahmen begonnen werden. Für den neuen Spielplatz steht eine Fläche mit einer Größe von 495 Quadratmetern zur Verfügung.

Laut Stadtverwaltung wird die Einfriedung des Spielplatzes mit einem Stabgitterzaun (Höhe 1,23 Meter) vollzogen.

Abfallbehälter und Sitzbänke sowie ein Spielplatzschild und zwei Wegsperren werden ebenfalls geschaffen, wie die Verwaltung mitteilt, ist das auf allen Herzogenrather Spielplätzen so üblich.

Die Kosten für den Spielplatz belaufen sich auf etwa 40.000 Euro — Spielgeräte, Fallschutzmaterial und Inventar (unter anderem Bänke und Schilder) müssen davon finanziert werden. Der Zugang zu dem Spielplatz ist von zwei Seiten möglich — von der Straßenseite sowie über den nahe des Spielplatzes gelegenen Dorfplatzes. Das soll laut Verwaltung eine Verbindung zwischen den beiden Plätzen herstellen.

Im Hinblick auf die Ausstattung des Spielplatzes lagen der Verwaltung auch die Meinung und Interessen der Nutzer, also der Kinder und Eltern, am Herzen. Anfang November gab es einen Ortstermin, bei denen vor allem die Kinder ihre Wünsche äußern sollten.

Grundsätzlich bieten die vorhandenen Platzverhältnisse, unter Berücksichtigung der erforderlichen Sicherheitsvorschriften (zum Beispiel Fallschutz) laut Verwaltung die Möglichkeit, auf dem Spielplatz eine Großspielanlage, Kleinspielgeräte, einen Sandkasten und eine sogenannten Kommunikationsplatz zu errichten, heißt es. Außerdem haben sich Kinder und Eltern eine Doppelschaukel, eine Reckstange, ein Karussell mit Rundbank, eine Kletternetzpyramide, ein Kletter-Rutsch-Gerüst sowie einen Sandspielbereich mit Sandkran gewünscht.

Ein Trampolin kann aus Verkehrssicherungsgründen nicht realisiert werden, wie die Verwaltung mitteilt. „Zwischen den einzelnen Geräten muss es eine gewisse Abstandsfläche geben. So kann man gerade auf kleineren Spielplätzen nur eine begrenzte Anzahl von Spielgeräten installieren“, sagt Bernd Krott, Leiter des Jugendamts. Gemeinsam mit Eltern und Kindern habe man sich schon aus dem Grund gegen ein Trampolin und für andere Spielgeräte entschieden.

Laut Krott kann mit der Anschaffung der entsprechenden Spielgeräte und Ausstattungsgegenstände zeitnah begonnen werden.

Spätestens im Frühjahr 2018 sollen die Geräte bereit stehen. Mit dem Bau des Spielplatzes kann allerdings erst dann begonnen werden, wenn die abschließende Festlegung des Höhenniveaus der an die Spielfläche angrenzenden Straße erfolgt ist. Das müsste laut Krott aber auch im Frühjahr der Fall sein. „Viele Familien sind bereits in ihre Häuser eingezogen. Wir hoffen, dass der Spielplatz spätestens ab Mai genutzt werden kann“, sagt Krott.

Generell schaue man sich bei jedem Neubaugebiet an, wie groß der Spielflächenbedarf ist. Also, wie viele Spielplätze sind in der näheren Umgebung und wie viele Kinder würden den Platz nutzen. In dem konkreten Fall ist der Bolz- und Spielplatz an der Kircheichstraße zwar in unmittelbarer Nähe (500 Meter), aber dieser ist eher für ältere Kinder und Jugendliche gedacht.

Im Zuge des zweiten Bauabschnitts des Neubaugebiets werde der Spielplatz im kommenden Jahr neu möbliert und vergrößert.

Mehr von Aachener Nachrichten