Alsdorf: Klares Bekenntnis zu Freiheit und Toleranz

Alsdorf: Klares Bekenntnis zu Freiheit und Toleranz

Für Thi Than Tam Pham, 15, ist die Schweigeminute vor allem eine gute Möglichkeit, „selber zu überlegen, in was für einer Welt wir leben”. Und Jia Bao Tsang, 14, will mit ihrem Schweigen ihren Respekt gegenüber den Opfern ausdrücken.

Die beiden Schülerinnen des städtischen Gymnasiums Alsdorf zeigen sich betroffen von der rechtsextremistischen Mordserie, die zehn Opfer forderte. Teilweise wurde im Unterricht über dieses Thema gesprochen. Auch im Nordkreis folgten am Donnerstag viele Institutionen, Schulen und Einrichtungen dem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände, um 12 Uhr eine Schweigeminute zu halten.

Am Gymnasium in Alsdorf leitete Schulleiter Wilfried Bock diese mit einer Durchsage ein. Für Lukas Gaipl, 15, ein Zeichen von Anteilnahme. „Es ist doch Schwachsinn, dass Menschen wegen ihrer Religion oder Kultur umgebracht werden.” Umso schöner sei es für die Pennäler, dass sie an ihrer Schule bislang keine Fremdenfeindlichkeit erfahren haben.

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