Alsdorf: Kita Florianstraße soll nur noch einmal ins neue Haus umziehen

Alsdorf: Kita Florianstraße soll nur noch einmal ins neue Haus umziehen

Die Stadt ist gegenüber den Eltern, Kindern und Betreuerinnen der Kindertagesstätte Florianstraße im Wort. Das Versprechen, das nicht zum Versprecher werden soll, lautet: Die Schützlinge und das Personal der Kita, die vorübergehend in der alten Kraftzentrale (Langhaus) untergebracht sind, brauchen nur noch einmal umziehen — in den Neubau an alter Stätte.

Bekanntlich hatte die Kita dort wegen nicht (wirtschaftlich) zu behebender Baumängel abgerissen werden müssen. Allerdings droht es verdammt eng zu werden.

Wird der Neubau zeitgerecht fertig? Schließlich sollen im Februar im derzeitigen Ausweichquartier im Zuge des Großprojekts Kultur- und Bildungszentrum (Kubiz) die Umbauarbeiten anlaufen — dann müssen die Kinder raus sein. Droht eine Interimslösung — muss die Kita für Wochen oder Monate in ein anderes Ausweichquartier umziehen?

Im Stadtrat berichtete Michael Göttgens, Fachgebietsleiter Hoch-, Tiefbau und Verkehrsplanung, über den Stand der Dinge. Bereits im Dezember vergangenen Jahres habe er gesagt, dass es „fast ein Ding der Unmöglichkeit ist, innerhalb eines Jahres eine Kita zu bauen“. Aber: „Bitte, bleiben Sie ruhig!“ Ihm liege mittlerweile der Bauzeitenplan des Projekts Florianstraße vor. „Da liegen wir sehr, sehr gut in der Zeit!“ Am Bauzeitenplan fürs Kubiz werde noch mit Hochdruck gearbeitet. Bis auf wenige Wochen seien beide Projekte bereits aufeinander zugewachsen. Definitives könne er im Oktober sagen. „Aber wenn nicht ein Baukran umkippt oder wir auf Öl stoßen, müsste es klappen.“

Im Oktober will man das Dach auf den Kita-Neubau gesetzt haben, um dann witterungsunabhängig weiterarbeiten zu können. Dann soll es einen Besichtigungstermin nicht nur für die Ratsmitglieder, sondern auch für die Kita-Gemeinschaft geben.

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