Herzogenrath: Kinder entdecken im Ferienspieldie Eigenheiten der Kontinente

Herzogenrath: Kinder entdecken im Ferienspieldie Eigenheiten der Kontinente

„Ganz nah rückt das, was früher trennte, entdeck mit uns die Kontinente.” Unter diesem Motto lockten die Ferienspiele des Jugendverbandes KJG St. Josef in Straß.

90 Kinder von sechs bis zwölf Jahre - betreut von 18 ehrenamtlichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen - gingen trotz zeitweise schlechten Wetters vergnügt der weltweiten Vernetzung mit all der damit verbundenen kulturellen Vielfältigkeit nach.

Während des Abschlussfestes zeigten die Ferienspielteilnehmer ihren Eltern, Großeltern, Geschwistern, Verwandten und Freunden, was sie in den zwei Wochen so alles erlebt und gemacht haben.

In Themengruppen reisten die Mädchen und Jungen um die Welt und „erforschten” die fünf Kontinente Amerika, Europa, Australien, Afrika und Asien. Die Kinder konnten sich vier Gruppen aussuchen. Alle zwei Tage wechselten sie in eine andere Gruppe.

„Dabei haben wir versucht, ihnen so viel Kultur wie möglich zu vermitteln”, sagte Sabrina Crombach, Betreuerin der Themengruppe „Afrika”. Zu diesem Kontinent wurden Hütten aus Holz gebaut. Kleidung und Schmuck wurden hergestellt, Kokosnuss-Telefone gebastelt und Bastmatten angefertigt.

Nebenbei eine Menge gelernt

„In der Themengruppe Australien lag der Schwerpunkt auf Musik, Sport und Basteln”, berichtete Sebastian Kelleter. „Wir beschäftigten uns mit den Aborigines, bastelten Regenrohre und spielten Rugby.” Während die Kontinente Afrika, Australien, Amerika und Asien als Ganzes betrachtet wurden, hat die Gruppe „Europa” mit einzelnen Ländern gearbeitet - unter anderem Portugal, England und Griechenland.

Zum Abschlussfest präsentierten die Kinder, die diese Gruppe gewählt hatten, den Gästen ein Medley mit Liedern der verschiedenen Länder mit darauf bezogenen Tänzen. Die Gruppe Amerika führte ein Theaterstück zu Kolumbus auf. Den Nossatanz zeigte die Gruppe Afrika”. Die Gruppen „Australien” und „Asien” taten sich zusammen. Mit ihrem Beschwörungstanz lockten die Australier den Neujahrsdrachen von Asien auf die Bühne.

Die Zuschauer waren von allen Präsentationen begeistert und applaudierten immer wieder heftig. Auch bei dem Stück „Schlag den Raab” - aufgeführt von den Betreuern.

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