Herzogenrath: Keine weitere Tempo-30-Zone auf der Kirchrather Straße

Herzogenrath: Keine weitere Tempo-30-Zone auf der Kirchrather Straße

Die Tempo-30-Zone auf der Kirchrather Straße wird nicht erweitert. Im Bau- und Verkehrsausschuss wurde deutlich, dass weder die Städteregion noch die Polizei und auch Aseag und Taeter als Betreiber der dort verlaufenden Buslinien einen entsprechenden Antrag der Fraktion Die Linke vom Februar begrüßen.

Bereits im November war aus verkehrlichen wie straßenbautechnischen Gründen im unteren Bereich zwischen dem Kreisverkehr Bicherouxstraße und der Einmündung zur Hauptstraße eine Straßenmöblierung zur Geschwindigkeitsreduzierung als nicht umsetzbar abgelehnt worden. Die angefragte Prüfung wurde von der Städteregion mit dem Hinweis abgelehnt, dass die Kirchrather Straße als Hauptverbindungsstraße eine überregionale Verbindungsfunktion habe.

Die Polizei verneinte mit dem Hinweis, dass dort kein Unfallschwerpunkt vorliege und deswegen auch die Rechtsgrundlage fehle. Bei den Buslinienbetreibern standen die laut Auskunft der Verwaltung „ausreichend vorhandene 30 km/h-Streckengebote“ und die durch Straßenrandparker ohnehin ungünstigen Gegenverkehrssituationen auf der Verneinungsliste. Allein durch Letzteres seien schon zwangsläufig nur geringere Geschwindigkeiten als die erlaubten 50 km/h möglich.

So sah auch die Verwaltung keinen weiteren Handlungsbedarf, die 30er-Zone auszuweiten und schlug vor, „diesen Bereich künftig kritisch zu beobachten und von Zeit zu Zeit die städtische Geschwindigkeitsanzeigetafel zu installieren, um die Kraftfahrzeuglenker zu sensibilisieren“.

(mabie)