Alsdorf: Kein Kind soll ausgegrenzt sein

Alsdorf: Kein Kind soll ausgegrenzt sein

„Eltern, deren Kinder in Alsdorf am Offenen Ganztag teilnehmen, zahlen monatlich mindestens 15 Euro Elternbeitrag plus 50 Euro fürs Essen. Das ist für manche, besonders für Hartz-IV-Empfänger oder Alleinerziehende, zu viel”, sagt Heinz Günther Dohm, Vorsitzender im Alsdorfer Förderkreis für Kinder und Familien (AKiFa).

Dass dennoch kein Kind ohne Mahlzeit ist, dafür setzt sich AKiFa ein. Denn: „Oft ist dieses Mittagessen für diese Kinder die einzige gesunde und geregelte Mahlzeit am Tag.” Der Verein ist auf Spender angewiesen. Diesen galt der herzliche Dank bei einem Kaffeenachmittag in der Grundschule Hoengen.

Zu den Spendern gehören der Sozialdienst katholischer Frauen Alsdorf, die AsF im SPD-Ortsverein Alsdorf, der Verein Internationale Taekwondo Musado Alsdorf, KMB4Kids, die Schleiden GmbH & Co. KG, die Pfarrgemeinde St. Jakobus sowie die Familien Franz-Josef Fest und Erich Wolff.

Die Finanzkraft des Vereins reiche nicht aus, um die zunehmenden Fehlbeträge auszugleichen, unterstreicht Heinz Günther Dohm, „deshalb ist der Verein für jede Spende im Namen der Kinder dankbar. Denn die Schulen und der Verein wollen kein Kind ausgrenzen, dessen Eltern nicht oder auch nur unregelmäßig ihren Pflichtbeitrag bezahlen.”

Die Stadt leiste ihren Beitrag im Rahmen der einzubringenden Eigenleistungen für die Bewilligung der Landesförderprogramme für den „offenen Ganztag” und „Kein Kind ohne Mahlzeit”. Im Schuljahr 2010/11 engagierte sich AkiFa für 480 Kinder an sieben Grundschulen. Der Vorsitzende: „Mehr als 170 Eltern beziehungsweise Familien dieser Kinder können als arm bezeichnet werden. Wir alle wollen, dass die Entwicklung und die Bildung der Kinder darunter nicht leidet.”

Informationen zu AkiFa, Hubertustsraße 17, gibt es bei Anke Libber oder Carmen Jung, Tel. 02404/50357\.

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