Alsdorf: Josef Jordans ist Ansprechpartner für Alsdorfer Senioren

Alsdorf: Josef Jordans ist Ansprechpartner für Alsdorfer Senioren

Josef Jordans liebt seinen Beruf. Er ist Seniorenbeauftragter der Stadt Alsdorf. Mit Holger Bubel sprach der 59-Jährige Familienvater über sein facettenreiches Tätigkeitsfeld.

Wie wird man eigentlich Seniorenbeauftragter?

Jordans: Ein Gesetz aus den 80er Jahren sieht vor, dass es einen Ansprechpartner im Rathaus gibt, der sich um Bürger- und Seniorenbelange kümmert. Ursprünglich nannte man meine Position Bürger- und Seniorenbeauftragter. Aber noch vor meinem Amtsantritt hier in der Verwaltung wurde daraus „nur noch” der Seniorenbeauftragte. Sinn hinter dieser Tätigkeit war es ursprünglich, besonders den älteren Menschen die Scheu vor dem Rathaus zu nehmen. Man war und ist wohl der Meinung, ich sei der richtige Mann für diese Aufgabe.

Seit wann sind Sie Seniorenbeauftragter?

Jordans: Seit 1991, also seit 18 Jahren. Damals war ich 41 und fühlte mich eigentlich noch etwas jung, um mich für Seniorenbelange zu interessieren. Aber mittlerweile liebe ich meine Aufgabe, zu der im Übrigen auch die Funktion des Fachbereichsleiters des Büros des Rates gehört. Diese beiden Tätigkeiten ergänzen sich ganz gut.

Ab wann gehört man zum Personenkreis der Senioren?

Jordans: Eigentlich ab dem Rentenalter, im Moment also noch ab 65 Jahren. Aber für Alsdorf würde ich das etwas freier interpretieren. Wir haben seit dem Ende des Bergbaus viele Vorruheständler in der Stadt. Deshalb würde ich im Falle Alsdorf sagen: Alle, die über 50 und in Rente sind, gehören zu den Senioren.

Anregungen nimmt Josef Jordans gerne auf und gibt seinerseits weitere Informationen unter 02404/50333 oder per Mail josef.jordans@alsdorf.de

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