Jakobus-Schützen Warden Klompenkönige Warden

Grund zur Freude : Jahresfest der Jakobus-Schützen

Die St. Jakobus-Schützenbruderschaft feiert vom 26. bis 30. Juli ihr 150-jähriges Bestehen und die Unterabteilung der Klompenkönige „50 Jahre Klompenball und kein Ende in Sicht“.

Doppelten Grund zur Freude hatten die Klompenkönige der St. Jakobus-Schützenbruderschaft 1869 Warden bei ihrem Jahresfest mit ihren Ehefrauen im Hause Aretz: Die St. Jakobus-Schützenbruderschaft feiert vom 26. bis 30. Juli ihr 150-jähriges Bestehen und die Unterabteilung der Klompenkönige „50 Jahre Klompenball und kein Ende in Sicht“. Wie immer wird die jährliche Zusammenkunft zunächst mit einem Gedächtniskegeln der Klompenkönige eingeleitet, bevor die Ehefrauen hinzu kommen und die gemeinsame Feier beginnt. Ehrenbrudermeister Robert Pelzer hieß die Klompenkönige und besonders den amtierenden Klompenkönig Franz Peter Erberich willkommen und dankte Geschäftsführer Günter Kappes und Franz Fleu für die Organisation des Kegelns um drei Gedächtniskpokale verstorbener Klompenkönige. Rund drei Stunden benötigte man, ehe die Sieger der Gedächtnispokale feststanden und durch Günter Kappes geehrt wurden: Den Johann Mandelartz-Pokal sicherte sich Franz-Josef Schüller, den Johann Schüller-Gedächtnispokal Herbert Büsching. Beim Peter Lothmann-Gedächtnispokal kam es zwischen Vater Günter und Sohn Mario Kappes zu einem Stichkampf, bevor Günter Kappes als Gewinner feststand. Die drei ersten Plätze in der Gesamtwertung belegten: 1. Günter Kappes mit 105 Holz; 2. Herbert Büsching und Hans-Josef Kayen mit jeweils 99 Holz und 3. Hans-Peter Weidenhaupt mit 90 Holz. Beim anschließenden gemeinsamen Essen konnte Günter Kappes, der alles bestens vorbereitet hatte, insgesamt 39 Personen willkommen heißen. Anschließend nahm Ehrenbrudermeister Robert Pelzer die Gelegenheit wahr, die 50 Jahre Wardener Klompenball im Rahmen des jährlichen Wardener Schützen- und Volksfestes Revue passieren zu lassen. Er erinnerte an die Wiederbelebung des Wardeneer Schützenfestes anlässlich des 100-jhrigen Bestehens der Bruderschaft, die zu diesem Zeitpunkt auf schwachen Beinen stand und der hiermit verbundenen Einführung des Klompenballes, der bis heute jung geblieben ist und nicht mehr aus dem jährlichen Festablauf fort zu denken ist. Aber auch die anderen Tätigkeiten der Bruderschaft ließ Pelzer kurz anklingen, u.a. die Übernahme in den 70er Jahren der maroden Wardener Schule und den hiermit verbundenen Umbau in ein Dorfgemeinschaftshaus, die jährlichen Vatertagsfamilienwanderfahrten und die Bildungsfahrten alle zwei Jahre, auch ins Ausland, neben den vielen externen Festen vom Vogelschuss am Fronleichnamstag bis hin zu den Weihnachtsfeiern. „Dies haben viele Mitglieder durch ihre ehrenamtliche Arbeit ermöglicht, denen wir heute unseren Dank aussprechen“. Pelzer stand bis vor drei Jahren 8 Jahre als Festausschussvorsitzender und danach 40 Jahre als Brudermeister an der Spitze der Jakobus Schützen

Ihm zur Seite stand 44 Jahre Geschäftsführer Karl-Heinz Flett, den er besonders für seine langjährige Mitgestaltung dankte. Natürlich stand anschließend der Rückblick, aber auch der Ausblick auf das 150jährige Bestehen, im Mittelpunkt vieler fröhlicher Gespräche.

(rp)
Mehr von Aachener Nachrichten