Alsdorf: Jahreshauptversammlung: Blau-Weiß Alsdorf ist auf einem guten Weg

Alsdorf : Jahreshauptversammlung: Blau-Weiß Alsdorf ist auf einem guten Weg

Bei der Jahreshauptversammlung des SV Blau-Weiß Alsdorf im Vereinsheim ging es um Sein oder Nichtsein des Vereins. Die bisherigen alten Vorstandshaudegen wie Vorsitzender Günter Beckers, seine Gattin Ute oder Willi Beckers und andere haben viele Jahre den Verein am Leben gehalten.

Jetzt war das Ende der Fahnenstange erreicht. Aus verschiedenen Gründen wollten oder konnten sie nicht mehr. Vorsitzender Beckers dankte allen für die vorbildliche Vereinstreue und Mitarbeit in den vergangenen 14 Jahren. Besonders hob er Ralf Hövelmann und Helmut Butz hervor, die die ein oder andre finanzielle Misere ausgeglichen hätten.

An dem glücklichen Ausgang für den Verein hatte Bürgermeister Alfred Sonder großen Anteil. Als das Ende des Vereins wegen der geringen Aussicht auf einen neuen Vorstand nahte, habe es einen Antrag gegeben, einen neuen Fußballverein mit der dazu gehörenden Platzanlage/Vereinsheim zu gründen.

Daraufhin habe es beim Bürgermeister ein fruchtbares Gespräch zusammen mit den Mitgliedern des SV Blau-Weiß Alsdorf und den gegebenenfalls neuen Vorstandsmitgliedern gegeben. Ergebnis sei die Gründung eines neuen Vorstandes mit Erhalt des SV Blau-Weiß Alsdorf gewesen. Der neu gebildete Vorstand wurde auf der Jahreshauptversammlung auch einstimmig gewählt.

Erfreulich ist, dass sich die meisten alten und erfahrenen Vorstandsmitglieder zur Unterstützung des neuen SV Blau-Weiß Alsdorf als Beisitzer zur Verfügung stellten.

Ralf Hövelmann schlug vor, Günter Beckers zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen, was einstimmig erfolgte. Bürgermeister Sonders, der die Neuwahl des Vorstandes mit dem neuen Vorsitzenden Tarik Topaloglu an der Spitze leitete, sagte seine Unterstützung zu.

Bei der Aussprache zu den Berichten sprach Obmann Willi Beckers die Probleme im Außenbereich der Platzanlage an. Geschäftsführer Ömer Gökgöz erläutere noch den Stand über die angemeldeten Mannschaften für die kommende Saison: eine Seniorenmannschaft, zwei F-Jugendmannschaften, zwei E-Jugendmannschaften und eine Mädchen-A-Jugendmannschaft. Da die Spieler aus mehreren Kulturkreisen stammten, darunter auch Flüchtlinge, stellte Geschäftsführer Gökgöz hierzu klar: „Wir sehen uns als Verein mit einem Integrationsauftrag.“ Hierzu habe schon ein Gespräch mit den Vertretern der Städteregion und vom Regio-Sportbund stattgefunden.

(rp)
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