Alsdorf: „Jabadabaduuuuu“! Die Flintstones stürmen das Rathaus

Alsdorf: „Jabadabaduuuuu“! Die Flintstones stürmen das Rathaus

Naja, wirklich ergeben musste sich Bürgermeister Alfred Sonders und seine Verwaltungsvorstandstruppe ja nicht, die strecken freiwillig die Flügel, wenn die Damen der Verwaltung, angeführt von Sabine Schäfer und Tanja Görg, die Macht im Rathaus am Fettdonnerstag einfordern und bis Aschermittwoch nicht mehr abgeben.

So bleibt auch immer noch Zeit, diese freundliche Übernahme recht angenehm zu gestalten. Wie etwa Erster Beigeordneter Ralf Kahlen, der mit einem selbst kredenzten „Zeug“, das er Cocktail nannte, die Rathausdamen milde zu stimmen bedacht war — es gelang ihm.

Auf der Bühne vor dem Rathaus, die in diesem Jahr außergewöhnlich stark von Narren umringt war (das gute Wetter, oder die „neue Lust auf Alsdorf“? — Tusch!), ging die Post ab. Wie die Derwische präsentierten Schäfer, Görg und die Damen der Verwaltung eine Show unter dem Motto „Jabadabaduuuu, die Flintstones schauen sich mal im Rathaus um“, ein unterhaltsames Programm.

Aus ihrem Versteck im Keller hatten sich die Flintstones herausgewagt, Hochglanzbroschüren über Alsdorf bewundert, die städtische Armut bedauert, den angehenden Wahlkampf mit Augenzwinkern zur Kenntnis genommen.

Dem närrischen Publikum gefiel‘s, und auch die Tollitäten konnten punkten bei ihrem jecken Volk. Für Prinz Frank II. und seiner Lieblichkeit Sandra (Breuer), die gewohnt eloquent und stimmsicher „die Bühne rockten“, war dieser 13 von insgesamt 34 Auftritten am Fettdonnerstag sicherlich einer der Höhepunkte.

Und wenn man im Rathaus ein paar Tage ohnehin nichts zu sagen hat, dann kann man auch singen. Das tat denn auch Bürgermeister Alfred Sonders. Die Neandertaler-Perücke weckte Assoziationen zu „Loretta“ (das im Übrigen auch beim Beigeordneten Kahlen und Schatzmeister, nein, besser Kämmerer Michael Hafers).

Des Alfreds „Pflaumenallee“ durfte jedenfalls nicht fehlen, begleitet vom Musikus Werner Feck von der KG Burgwache.

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