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Im Nordkreis haben sich wegen des Coronavirus Hilfsangebote formiert

Corona-Krise : Etliche Hilfsangebote im Nordkreis

Gruppen bieten unter anderem Einkaufsservices an. Freiwillige Helfer werden noch gesucht.

In vielen Kommunen der Städteregion haben sich Hilfsangebote formiert, um Menschen, die zu Coronavirus-Risikogruppen zählen, zum Beispiel bei Einkauf oder anderen Erledigungen behilflich zu sein. Folgend ein kompakter Überblick ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Gewähr:

Die Junge Union in Würselen macht ebenso wie die JU in Alsdorf mit bei der von den jungen Christdemokraten bundesweit ins Leben gerufenen Unterstützungsaktion „Die Einkaufshelden“. Der Würselener JU-Vorsitzende Tim Gottfried: „Sie brauchen Hilfe bei täglichen Einkäufen oder Besorgungen und wollen eine Corona-Infektion nicht riskieren? Dann melden Sie sich bei uns! Wir sind jung, gesund und gehören damit nicht zu den sogenannten Risikogruppen und möchten helfen. Rufen Sie uns einfach an, schreiben Sie einen Einkaufszettel und wir kaufen für Sie ein.“

Ansprechpartner in Würselen ist Tim Gottfried, E-Mail: Tim.gottfried1@gmail.com, Telefon 01573/4903289. In Alsdorf wenden sich Hilfesuchende an die Junge Union per E-Mail an info@ju-alsdorf.de oder telefonisch unter 02404/955 2879.

Wer Einkaufsheld werden möchte, kann sich einfach auf der Seite www.die-einkaufshelden.de oder auf Instagram registrieren. Die registrierten jungen Einkaufshelden erhalten dann die durch die JU vermittelten Anfragen aus der jeweiligen Stadt.

Auch die CDU Bardenberg, die Pfadfinder Bardenberg, das Jungenspiel Bardenberg und die Bardenberger Prinzengarde wollen gerne in der aktuellen außergewöhnlichen Situation helfen. Bardenberger Bürger, die aufgrund des Coronavirus’ ihre Einkäufe nicht durchführen können, weil sie in Quarantäne oder krank sind, können sich unter 02405/86549 oder per E-Mail an h.franzen@cdu-bardenberg.de melden.

Die Situation rund um die Corona-Krise hat auch Einfluss auf das öffentliche Leben der Baesweiler Bürger. Es gibt derzeit zahlreiche Einschränkungen, die jeden betreffen.

„Mir ist bewusst, dass es schwer ist, die Kinder nicht auf Spiel- und Bolzplätzen spielen zu lassen, gerade jetzt, wenn das Frühjahr beginnt und die Kinder nicht in der Schule oder Kita sind. Wir alle spüren die Auswirkungen der Einschränkungen in unserem Alltag“, betont Bürgermeister Dr. Willi Linkens. Jetzt sind Solidarität und soziales Miteinander gefragt.

„Als Gemeinschaft müssen wir jetzt zeigen, dass wir füreinander da sind. Und gerade in der Stadt Baesweiler gibt es eine starke Gemeinschaft. Jetzt ist die Zeit, dass wir uns das noch einmal vor Augen führen und alles daran setzen, dass alte Menschen und andere Risikogruppen geschützt werden“, so der Bürgermeister. Bürger, die zu Risikogruppen gehören und in ihrem alltäglichen Leben Hilfe benötigen, sowie jene, die gerne helfen möchten, können sich unter
02401/800-220 oder per E-Mail an nadine.eikermann@stadt.baesweiler.de an die Stadt Baesweiler wenden. Diese wird bei Bedarf Hilfsangebote koordiniert.

Die evangelischen Pfarrer in Herzogenrath möchten helfen und bieten an, Einkäufe oder Besorgungen für Personen, die sich wegen des Coronavirus sorgen, vor die Tür zu gehen, zu erledigen. So müssen insbesondere Personen, die zu einer Risikogruppe gehören, nicht unnötig aus dem Haus gehen. Anmeldung bei den  Pfarrern, in Herzogenrath-Mitte bei Pfarrer Joachim Lebrecht unter 02406/3203, in Merkstein bei Pfarrerin Renate Fischer-Bausch unter 02406/ 61275 und in Kohlscheid bei Pfarrer Frank Ungerathen unter 02407/18474.

Die Jusos Städteregion Aachen rufen zu einer solidarischen Aktion auf: Sie wollen gemeinsam gefährdete Menschen unterstützen, damit diese sich nicht dem Risiko einer Corona-Infizierung aussetzen müssen. Dafür wird angeboten, Einkäufe zu erledigen, zur Post zu gehen oder Besorgungen zu machen. Wer Hilfe benötigt, kann sich unter info@jusos-staedteregion.de, über die sozialen Netzwerke oder per Telefon an 0170/9670248 melden.

Auch das DRK in der Städteregion Aachen bietet unter der Hotline 02405/6039-338 Hilfe an. Folgende Dienstleistungen werden angeboten: Lieferservice für alleinlebende, kranke und eingeschränkt mobile Menschen, die keine Unterstützung durch familiäre bzw. nachbarschaftliche Hilfe erhalten; freiwillige Hilfe, Vermittlung von Hilfegesuchen und Hilfeangebote; Menüservice – das Menüangebot reicht vom herzhaften Pichelsteiner Eintopf über den Rheinischen Sauerbraten mit Apfelrotkohl und Kartoffelklößchen bis hin zu Saisongerichten und Festtagsspezialitäten – bis hin zu Hausnotruf, für ein sicheres Gefühl zu Hause.

Dazu gehört auch ein Infoservice, bei dem Anfragen bezüglich des Corona-Virus in Zusammenarbeit mit der Städteregion Aachen beantwortet werden.