Im Alsdorfer Ortsteil Bettendorf brennt eine Scheune nieder

Feueralarm in Bettendorf : Scheunenbrand im Morgengrauen

Im Alsdorfer Ortsteil Bettendorf brennt am frühen Freitagmorgen eine Scheune mit landwirtschaftlichem Gerät und Stroh. Die Feuerwehr bekämpft den Brand zeitweise mit 45 Einsatzkräften. Die Ortsdurchfahrt ist aktuell voll gesperrt.

Tiere waren in der Scheune glücklicherweise nicht untergebracht. Das hatte die Alsdorfer Feuerwehr schnell nach der Alarmierung am Freitagmorgen um 4.42 Uhr in Erfahrung gebracht. Vorausgegangen waren mehrere Anrufe aus Bettendorf, in denen orangefarbender Schein am Himmel und extrem starke Rauchentwicklung und Qualm in dem Ortsteil gemeldet wurden. In der Alsdorfer Feuer- und Rettungswache wurde umgehend Vollalarm ausgelöst. So bezeichnet es die Feuerwehr, wenn sich alle verfügbaren Einsatzkräfte, in diesem Fall jene der Hauptwache und alle drei Züge der Freiwilligen Feuerwehr, auf den Weg machen. In diesem Fall in die Aldenhovener Straße in Bettendorf, wo besagte Scheune in Brand geraten war.

Die Krux: Neben einem Traktor und diversem weiteren landwirtschaftlichen Gerät war das Bauwerk bis unters Dach gefüllt mit Stroh. Die Aldenhovener Straße, die von Bettendorf aus Richtung Siersdorf führt, wurde für den Verkehr gesperrt. Dort besorgten die Einsatzkräfte sich über mehrere Unterflurhydranten Löschwasser.

Von mehreren Seiten gleichzeitig wurden Löschangriffe mit Strahlrohren gestartet, auch eine Drehleiter mit Löschmonitor war im Einsatz. Die Anwohner wurden gebeten, wegen der starken Rauchentwicklung Fenster und Türen sicherheitshalber geschlossen zu halten. Dank günstiger Windverhältnisse wurde der Qualm jedoch auf ein an die Scheune angrenzendes freies Feld geweht.

Die Maschinen waren nicht zu retten, das Stroh musste mithilfe eines Traktor nach und nach aus der Scheune entfernt und abgelöscht werden. Diese Arbeiten dauern derzeit noch an. Nach Abschluss der Löscharbeiten wird die Feuerwehr mit Wärmebildkameras sicherstellen, dass keine Glutnester zurückbleiben und der Brand sich erneut entfacht.

45 Einsatzkräfte waren in Bettendorf unter Einsatzleitung von Andreas Hodenius im Einsatz. Auch der stellvertretende Leiter der Alsdorfer Feuer- und Rettungswache, Christian Becker, und Kreisbrandmeister Thomas Sprank waren am Einsatzort. Verletzt wurde niemand.

Angaben über Brandursache und Schadenshöhe machte die Feuerwehr nicht, das müssen die Ermittlungen der Polizei ergeben. Es ist davon auszugehen, dass die Aldenhovener Straße beziehungsweise die Bettendorfer Straße wegen der Löscharbeiten noch stundenlang voll gesperrt bleiben.

(tv)
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