Herzogenrath: Hilfe für Projektgruppe Malabon: Musik und Kunst für gute Zwecke

Herzogenrath: Hilfe für Projektgruppe Malabon: Musik und Kunst für gute Zwecke

Einen rundum vergnüglichen Ausklang erlebte die Malabon-Ausstellung auf Burg Rode mit dem Konzert des Duos „Needle & Sword“. Thomas Jakob Schneider und Paul Jorissen erfreuten nicht nur Organisator Herbert Schmerz, sondern auch die zahlreichen Freunde und Gäste im Saal mit zeitgenössischen irischen und schottischen Liedern und Instrumentalwerken.

Tinwhistle, Akkordeon, Gitarre, Handtrommel und mehr: Der Deutsche und sein niederländischer Bühnenpartner präsentierten sich ihren Zuhörern auf der Burg jeweils nicht immer nur auf ein und dieselbe Weise. Zu der erstaunlichen Beherrschung der grundverschiedenen Musikinstrumente kam noch deren virtuose Beherrschung, gepaart mit viel Witz im Zusammenspiel.

Hinzu kam eine geschickte Auswahl des Repertoires, das nun nicht gerade die überall zu hörenden Hits der Pogues und der Dubliners, sondern viele unbekannte Stücke enthielt - immer wieder liebevoll und humorig von Schneider moderiert und eingeführt.

Trotz allen Vergnügens war der Ernst an jenem Abend im Saal angesichts der Katastrophe auf den Philippinen nicht fern. Zwar konnte Herbert Schmerz den Folkfreunden und Unterstützern der Hilfsaktion, der sowohl der Erlös aus dem Verkauf der bis dato präsentierten Kunst als auch aus dem Konzert zugute kam, berichten: „Malabon ist völlig unzerstört.“

Völlig in Trümmern liegt indes eine Berufsschule mit Internat auf der Insel Bohol, das die Herzogenrather ebenfalls fördern.

(ch)
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