Kerkrade: Großmeister setzt sich bei der Eurode Open durch

Schach in Kerkrade : Großmeister setzt sich bei der Eurode Open durch

89 Schachspieler zeigten ihr Können in der Abtei Rolduc in Kerkrade, darunter auch einige internationale Großmeister und Fide-Großmeister.

Spannende Matches und interessante Taktiken gab es bei der achten Eurode Open zu sehen. 89 Schachspieler zeigten ihr Können in der Abtei Rolduc in Kerkrade, darunter auch einige internationale Großmeister und Fide-Großmeister. Dabei wurde der Russe Andrey Orlov, der im Vorfeld das höchste Rating vorzuweisen hatte, seinem Ruf gerecht: In den neun Partien, die jeder Spieler absolvierte, sammelte er sieben Siege und ein Unentschieden und holte sich so den Sieg in der A-Gruppe mit den besten Spielern, die das Turnier zu bieten hatte. Catharina Scholtens vom organisierenden Verein Eurode2000+ freute sich darüber, dass „jedes Jahr mehr Spieler antreten“.

Das gelte auch für die Jugend – in der Kategorie waren immerhin 20 Spieler zu finden, für die Eurode2000+ auch passende Medaillen und Pokale besorgt hatte. Ein Dank von Scholtens galt auch den Schachvereinen aus Herzogenrath, Kerkrade und Kohlscheid, die dem Ausrichter wie immer bei der Umsetzung halfen. Ein besonderes Argument für das international besetzte Turnier – hinter Orlov platzierte sich beispielsweise der Litauer Dmitrijus Chocenka – ist auch die Örtlichkeit.

Die älteste Abtei der Niederlande strahlt ein ganz spezielles Flair aus und eignet sich sehr gut als Ausrichtungsort, betonte Scholtens. Zur Eröffnung gab es zudem eine Premiere: Das Quintett BrassFive aus den Niederlanden präsentierte zum ersten Mal die neu aufgenommene Eurodehymne, die zukünftig bei den Events der Stiftung Eurode2000+ zum Einsatz kommen soll und als verbindendes Element eingesetzt wird, wie Scholtens erklärte.

Während sich Orlov in der A-Gruppe durchsetzte, gewann Vadim Bondarchuk die B-Gruppe mit sechs Punkten und der erst 13-jährige Alwin Mainka sicherte sich punktgleich den zweiten Rang mit starken Leistungen. Sjaak Bakker, Jo Paffen und Alicia Orlova holten punktgleich den Sieg in der Gruppe der Hobbyspieler. Auch für den besten Spieler über 75 Jahre gab es einen Preis, den sich der 88-jährige Matthias Peters holte.

(cheb)
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