Integrationspreis der Stadt Herzogenrath

Auf Burg Rode : Stadt Herzogenrath verleiht den Integrationspreis

Im Blickpunkt des Integrationsfest auf Burg Rode stand die Verleihung des städtischen Integrationspreises für Einzelpersonen und Gruppen, die sich um die Integration von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen verdient gemacht haben.

Es war bereits die fünfte Preisverleihung der Roda-Stadt. Der Preis in der Kategorie Einzelpersonen ging an Anne Fink, die sich seit mehr als 30 Jahren durch ihr zivilgesellschaftliches Engagement auszeichnet und deren vorrangig kommunalpolitische Themen den gesamten sozialen Bereich umfassten.

Den Gruppenpreis erhielt die Frauengruppe „Neuland, Neustart - Frauen finden ihren Platz“, die sich 2016 mit der Zielsetzung gründete, die Integration von Frauen mit Fluchthintergrund spürbar zu verbessern.

Friedliches Zusammenleben

Überreicht wurden die Auszeichnungen von Bürgermeister Christoph von den Driesch gemeinsam mit Integrationsratsvorsitzenden Fehmi Tarasi. Die beiden Herren bedanken jedoch sich nicht nur bei den Geehrten, sondern bei allen, die sich dafür einsetzen, dass die Stadt ein Ort für friedliches und gemeinschaftliches Zusammenleben für Einheimische und Menschen mit ausländischen Wurzeln wird und bleibt. Denn Integration könne nur gelingen, wenn die Gesellschaft sich beteilige, hieß es.

Tanz und Geschicklichkeit

Eingebunden war die Preisverleihung in ein buntes Programm, das mit Tanz und Musik das multikulturelle Publikum unterhielt. Mit vietnamesischen Tänzen erfreute der Deutsch-Vietnamesische Freundeskreis. Koreanische Tanz- und Trommelkunst zeigte die Gruppe „Kotatku“ und afrikanisches Unterhaltungsflair verbreitete die Sosolya Undugu Dance Aceademy, um nur einige Programmpunkte zu nennen. Außerdem lockten ein Geschicklichkeitsparcours und Kinderschminken.

Dass die Besucher das Fest gestärkt genießen konnten, dafür sorgten Speisen und Getränke aus unterschiedlichen Kulturkreisen.

(dag)
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